Börse: Verlaufsbericht
11.03.2026 14:17:11
Die US-Inflationsrate (CPI) blieb im Februar bei 2,4 Prozent und damit auf dem Niveau vom Januar. Auch die Kerninflationsrate verharrte bei 2,5 Prozent. Experten nannten die Entwicklung "unspektakulär".
Allerdings ist die Aussagekraft der heutigen Daten begrenzt: "In Anbetracht des im Zuge des Iran-Krieges gestiegenen Ölpreises ist das Februar-Datenmaterial ohnehin nicht mehr von allzu grosser Bedeutung", hiess es am Markt. Wichtiger würden die März-Daten.
Die US-Notenbank Fed dürfte laut Experten nun im Spannungsfeld eines schwachen Arbeitsmarktes sowie einer potenziell steigenden Inflation weiter an ihrem eingeschlagenen Kurs festhalten und mit Zinssenkungen abwarten. Dies dämpft die Stimmung an den Aktienmärkten.
___ Ölpreise weiter hoch
Generell schüren die starken Schwankungen des Ölpreises Konjunktur- und Inflationssorgen. Die Ölpreise hatten zu Wochenbeginn zeitweise nahe 120 US-Dollar je Barrel erreicht, ausgelöst durch die Eskalation im Iran-Konflikt.
Am Mittwochnachmittag wird für ein Barrel Brent-Öl 91,95 USD bezahlt (+4,8%). Im Markt wurde zuletzt darauf verwiesen, dass mehrere Länder strategische Ölreserven freigeben könnten, um mögliche Angebotsausfälle zu kompensieren. Klare Signale zur Lage in der Strasse von Hormus fehlen aber weiterhin.
___ Alle SMI-Titel im Minus
Der SMI verliert gegen 14.00 Uhr 1,1 Prozent auf 12'917,75 Punkte. Bisher bewegte er sich zwischen einem Hoch von 13'002 und einem Tief von 12'883.
Alle 20 SMI-Titel geben nach, wobei sich die defensiven Swisscom sowie Logitech (je -0,1%) etwas besser halten. Unter Druck kommen derweil die Pharmawerte Roche (-2,0%) und Novartis (-0,7%) sowie Finanzwerte wie Partners Group (-1,6%) und UBS (-1,1%).
Der SMIM-Index für die mittelgrossen Werte verliert 1,63 Prozent auf 2939,16 Punkte und der breite SPI gibt um 1,2 Prozent auf 17'905,63 Punkte nach. Auch an den wichtigsten europäischen Börsen überwiegen die Abgaben.
SMI nach US-Inflationsdaten wieder deutlicher im Minus
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt notiert am Mittwochnachmittag klar im Minus. Die Verluste weiteten sich im Handelsverlauf aus, nachdem sich die Hoffnungen auf ein rasches Ende des Iran-Konflikts wieder eingetrübt hatten. Auch die US-Inflationszahlen sorgten für keine Besserung.Die US-Inflationsrate (CPI) blieb im Februar bei 2,4 Prozent und damit auf dem Niveau vom Januar. Auch die Kerninflationsrate verharrte bei 2,5 Prozent. Experten nannten die Entwicklung "unspektakulär".
Allerdings ist die Aussagekraft der heutigen Daten begrenzt: "In Anbetracht des im Zuge des Iran-Krieges gestiegenen Ölpreises ist das Februar-Datenmaterial ohnehin nicht mehr von allzu grosser Bedeutung", hiess es am Markt. Wichtiger würden die März-Daten.
Die US-Notenbank Fed dürfte laut Experten nun im Spannungsfeld eines schwachen Arbeitsmarktes sowie einer potenziell steigenden Inflation weiter an ihrem eingeschlagenen Kurs festhalten und mit Zinssenkungen abwarten. Dies dämpft die Stimmung an den Aktienmärkten.
___ Ölpreise weiter hoch
Generell schüren die starken Schwankungen des Ölpreises Konjunktur- und Inflationssorgen. Die Ölpreise hatten zu Wochenbeginn zeitweise nahe 120 US-Dollar je Barrel erreicht, ausgelöst durch die Eskalation im Iran-Konflikt.
Am Mittwochnachmittag wird für ein Barrel Brent-Öl 91,95 USD bezahlt (+4,8%). Im Markt wurde zuletzt darauf verwiesen, dass mehrere Länder strategische Ölreserven freigeben könnten, um mögliche Angebotsausfälle zu kompensieren. Klare Signale zur Lage in der Strasse von Hormus fehlen aber weiterhin.
___ Alle SMI-Titel im Minus
Der SMI verliert gegen 14.00 Uhr 1,1 Prozent auf 12'917,75 Punkte. Bisher bewegte er sich zwischen einem Hoch von 13'002 und einem Tief von 12'883.
Alle 20 SMI-Titel geben nach, wobei sich die defensiven Swisscom sowie Logitech (je -0,1%) etwas besser halten. Unter Druck kommen derweil die Pharmawerte Roche (-2,0%) und Novartis (-0,7%) sowie Finanzwerte wie Partners Group (-1,6%) und UBS (-1,1%).
Der SMIM-Index für die mittelgrossen Werte verliert 1,63 Prozent auf 2939,16 Punkte und der breite SPI gibt um 1,2 Prozent auf 17'905,63 Punkte nach. Auch an den wichtigsten europäischen Börsen überwiegen die Abgaben.
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