Markt und Börse
09.04.2026 09:30:12
Andere europäische Börsen haben sogar relativ deutlich im Minus eröffnet, und auch in Asien ging es leicht abwärts. Die wichtigsten Indizes in Japan, China und Korea büssten zwischen 0,4 und 1,6 Prozent ein.
Es ist noch zu früh, um "Alles wird gut" zu proklamieren, kommentiert ein Marktteilnehmer. Und ein anderer sagt: "Die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte vierzehntägige Waffenruhe zeigt sich als ein sehr wackeliges Konstrukt."
So liess die iranische Nachrichtenagentur Fars am Vorabend verlauten, der Iran erwäge wegen der anhaltenden Angriffe Israels auf die libanesische Hisbollah bereits wieder einen Ausstieg aus der Vereinbarung. Zudem gab es Beschuldigungen von Seiten des Iran, dass einige Punkte der Waffenstillstandsvereinbarung gebrochen worden seien.
___ Ölpreise etwas höher
Die Unsicherheit liess auch die Ölpreise wieder etwas anziehen. Nachdem der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent am Mittwochnachmittag zeitweise noch unter 91 US-Dollar gefallen war, steht er aktuell bei rund 97 Dollar.
Der SMI notiert gegen 9.20 Uhr praktisch unverändert bei 13'113,17 Punkten. Am Mittwoch ist der Leitindex um 2,53 Prozent hochgeschnellt. Der SMIM für die mittelgrossen Werte gibt um 0,11 Prozent auf 2983,47 Punkte nach, während der breite SPI um 0,04 Prozent auf 18'3325,68 Zähler anzieht.
Bei den 20-SMI-Titeln halten sich Gewinner und Verlierer die Waage, wobei keiner eine Veränderung von mehr als 1 Prozent zeigt. Relativ deutlich geht es mit Swiss Life, Swiss Re, Swisscom und Nestlé aufwärts. Grösste Verlierer sind Richemont mit -0,6 Prozent.
Im SMIM profitieren Barry Callebaut (+1,8%) von einem positiven Analystenkommentar. Und am breiten Markt heben sich AMS Osram (+9,1%) nach einer Kurszielerhöhung der UBS-Analysten positiv vom Gesamtmarkt ab.
Aktien Schweiz Eröffnung: SMI stabil - Euphorie verflogen
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag kaum verändert eröffnet. Die Erleichterung über die Waffenruhe im Nahen Osten halle zwar nach, die Euphorie sei aber verflogen, sagen Händler. Entsprechend fehlten Anschlusskäufe im grösseren Stil.Andere europäische Börsen haben sogar relativ deutlich im Minus eröffnet, und auch in Asien ging es leicht abwärts. Die wichtigsten Indizes in Japan, China und Korea büssten zwischen 0,4 und 1,6 Prozent ein.
Es ist noch zu früh, um "Alles wird gut" zu proklamieren, kommentiert ein Marktteilnehmer. Und ein anderer sagt: "Die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte vierzehntägige Waffenruhe zeigt sich als ein sehr wackeliges Konstrukt."
So liess die iranische Nachrichtenagentur Fars am Vorabend verlauten, der Iran erwäge wegen der anhaltenden Angriffe Israels auf die libanesische Hisbollah bereits wieder einen Ausstieg aus der Vereinbarung. Zudem gab es Beschuldigungen von Seiten des Iran, dass einige Punkte der Waffenstillstandsvereinbarung gebrochen worden seien.
___ Ölpreise etwas höher
Die Unsicherheit liess auch die Ölpreise wieder etwas anziehen. Nachdem der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent am Mittwochnachmittag zeitweise noch unter 91 US-Dollar gefallen war, steht er aktuell bei rund 97 Dollar.
Der SMI notiert gegen 9.20 Uhr praktisch unverändert bei 13'113,17 Punkten. Am Mittwoch ist der Leitindex um 2,53 Prozent hochgeschnellt. Der SMIM für die mittelgrossen Werte gibt um 0,11 Prozent auf 2983,47 Punkte nach, während der breite SPI um 0,04 Prozent auf 18'3325,68 Zähler anzieht.
Bei den 20-SMI-Titeln halten sich Gewinner und Verlierer die Waage, wobei keiner eine Veränderung von mehr als 1 Prozent zeigt. Relativ deutlich geht es mit Swiss Life, Swiss Re, Swisscom und Nestlé aufwärts. Grösste Verlierer sind Richemont mit -0,6 Prozent.
Im SMIM profitieren Barry Callebaut (+1,8%) von einem positiven Analystenkommentar. Und am breiten Markt heben sich AMS Osram (+9,1%) nach einer Kurszielerhöhung der UBS-Analysten positiv vom Gesamtmarkt ab.
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