Markt und Börse
09.04.2026 11:30:14
Ein anderer meint: "Die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte vierzehntägige Waffenruhe zeigt sich als ein sehr wackeliges Konstrukt." Insbesondere sei die Lage in der Strasse von Hormus weiterhin unklar. "Von einer Öffnung der wichtigen Lebensader kann im Augenblick noch nicht gesprochen werden."
Angesichts der massiven Luftangriffe Israels im Libanon drohte der Iran bereits, die gerade erst mit den USA vereinbarte Waffenruhe platzen zu lassen. US-Präsident Donald Trump wiederum drohte dem Iran ebenfalls mit einer neuen militärischen Eskalation, falls es nicht zu einem umfassenden Abkommen kommen sollte. Es werde alles bereitgehalten, was für die "Vernichtung" eines bereits geschwächten Gegners notwendig sei, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
___ Ölpreis zieht wieder an
In der Folge zog der Ölpreis wieder an. Nachdem der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent am Mittwochnachmittag zeitweise noch unter 91 US-Dollar gefallen war, steht er aktuell bei knapp 98 Dollar.
Konjunkturdaten gelten angesichts der Ereignisse im Nahen Osten weiterhin als nebensächlich. Heute Nachmittag wird allerdings in den USA der PCE-Index veröffentlicht, das von der US-Notenbank bevorzugte Mass für die Inflation.
___ Abgaben auf breiter Front
Der SMI verliert gegen 11.00 Uhr 0,37 Prozent auf 13'064,40 Punkte, nachdem er am Mittwoch noch um gut 2,5 Prozent hochgeschnellt war. Der SMIM für die mittelgrossen Werte gibt um 0,43 Prozent auf 2974,22 Zähler und der breite SPI um 0,38 Prozent auf 18'248,39 Stellen nach.
16 der 20 Blue Chips erleiden Einbussen. Die mit Abstand grössten gehen auf das Konto von Logitech, die 2,3 Prozent verlieren.
Dahinter sind Givaudan und Partners Group (je -1,0%) die grössten Verlierer.
Klar abwärts geht es auch mit Amrize (-0,7%). Die Zahlen eines Konkurrenten zeigen laut Händlern ein gemischtes Bild.
Die Schwergewichte dümpeln ebenfalls vor sich hin, wie die Abgaben von 0,2 bis 0,5 Prozent bei Nestlé, Novartis und Roche zeigen.
Auf der anderen Seite sind angesichts der wieder düstereren Weltlage die defensiven Swisscom (+0,7%) gesucht.
Relativ gut halten sich die ebenfalls als defensiv geltenden Versicherungstitel, insbesondere Swiss Life und Swiss Re (je +0,6%). Auch Helvetia Baloise, die zum SMIM zählen, ziehen mit 1,6 Prozent deutlich an. Von diesem Unternehmen gibt es nächste Woche News an einem Investorentag.
Im SMIM profitieren ausserdem VAT (+1,0%) von einem positiven Analystenkommentar.
Hingegen geht es mit Adecco (-4,1%) deutlich abwärts. Die neusten Zahlen vom französischen Arbeitsmarkt seien kein Anlass für einen Kauf der Aktien, heisst es aus Händlerkreisen.
Am breiten Markt heben sich AMS Osram (+8,0%) nach einer Kurszielerhöhung der UBS-Analysten positiv vom Gesamtmarkt ab. Die Analysten loben die immer stärkere Fokussierung des Unternehmens auf MicroLEDs.
Aktien Schweiz: SMI rutscht stärker ins Minus
Zürich (awp) - Ein Waffenstillstand macht noch keinen Frieden: Am Schweizer Aktienmarkt ist die Euphorie am Donnerstag verflogen. Der Leitindex SMI rutschte im Verlauf des Vormittags klar ins Minus. Auch an anderen wichtigen asiatischen und europäischen Handelsplätzen ging es bergab, zum Teil sogar noch deutlicher als hierzulande. Es ist noch zu früh, um "Alles wird gut" zu proklamieren, kommentiert ein Marktteilnehmer die Entwicklung.Ein anderer meint: "Die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte vierzehntägige Waffenruhe zeigt sich als ein sehr wackeliges Konstrukt." Insbesondere sei die Lage in der Strasse von Hormus weiterhin unklar. "Von einer Öffnung der wichtigen Lebensader kann im Augenblick noch nicht gesprochen werden."
Angesichts der massiven Luftangriffe Israels im Libanon drohte der Iran bereits, die gerade erst mit den USA vereinbarte Waffenruhe platzen zu lassen. US-Präsident Donald Trump wiederum drohte dem Iran ebenfalls mit einer neuen militärischen Eskalation, falls es nicht zu einem umfassenden Abkommen kommen sollte. Es werde alles bereitgehalten, was für die "Vernichtung" eines bereits geschwächten Gegners notwendig sei, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
___ Ölpreis zieht wieder an
In der Folge zog der Ölpreis wieder an. Nachdem der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent am Mittwochnachmittag zeitweise noch unter 91 US-Dollar gefallen war, steht er aktuell bei knapp 98 Dollar.
Konjunkturdaten gelten angesichts der Ereignisse im Nahen Osten weiterhin als nebensächlich. Heute Nachmittag wird allerdings in den USA der PCE-Index veröffentlicht, das von der US-Notenbank bevorzugte Mass für die Inflation.
___ Abgaben auf breiter Front
Der SMI verliert gegen 11.00 Uhr 0,37 Prozent auf 13'064,40 Punkte, nachdem er am Mittwoch noch um gut 2,5 Prozent hochgeschnellt war. Der SMIM für die mittelgrossen Werte gibt um 0,43 Prozent auf 2974,22 Zähler und der breite SPI um 0,38 Prozent auf 18'248,39 Stellen nach.
16 der 20 Blue Chips erleiden Einbussen. Die mit Abstand grössten gehen auf das Konto von Logitech, die 2,3 Prozent verlieren.
Dahinter sind Givaudan und Partners Group (je -1,0%) die grössten Verlierer.
Klar abwärts geht es auch mit Amrize (-0,7%). Die Zahlen eines Konkurrenten zeigen laut Händlern ein gemischtes Bild.
Die Schwergewichte dümpeln ebenfalls vor sich hin, wie die Abgaben von 0,2 bis 0,5 Prozent bei Nestlé, Novartis und Roche zeigen.
Auf der anderen Seite sind angesichts der wieder düstereren Weltlage die defensiven Swisscom (+0,7%) gesucht.
Relativ gut halten sich die ebenfalls als defensiv geltenden Versicherungstitel, insbesondere Swiss Life und Swiss Re (je +0,6%). Auch Helvetia Baloise, die zum SMIM zählen, ziehen mit 1,6 Prozent deutlich an. Von diesem Unternehmen gibt es nächste Woche News an einem Investorentag.
Im SMIM profitieren ausserdem VAT (+1,0%) von einem positiven Analystenkommentar.
Hingegen geht es mit Adecco (-4,1%) deutlich abwärts. Die neusten Zahlen vom französischen Arbeitsmarkt seien kein Anlass für einen Kauf der Aktien, heisst es aus Händlerkreisen.
Am breiten Markt heben sich AMS Osram (+8,0%) nach einer Kurszielerhöhung der UBS-Analysten positiv vom Gesamtmarkt ab. Die Analysten loben die immer stärkere Fokussierung des Unternehmens auf MicroLEDs.
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