Markt und Börse
19.05.2026 18:15:15
Trump hatte am Vorabend verlauten lassen, dass er einen angeblich für den Dienstag geplanten Angriff auf den Iran vorerst abgesagt habe. Die Märkte hingen zunehmend "am Tropf wechselhafter Signale von Donald Trump", die dieser über seinen Social-Media-Kanal verbreite, kommentierte ein Börsenanalyst.
Dass die Märkte insgesamt zurückhaltend blieben, zeigte sich auch in der Entwicklung der Ölpreise: Zwar gaben diese nach der Trump-Ankündigung temporär etwas nach, der Preis für das Barrel die Nordseesorte Brent stieg im Tagesverlauf allerdings rasch wieder über die Marke von 110 Dollar.
Damit lägen sie auf einem Niveau, das Sorgen über eine anhaltend hohe Inflation und mögliche Leitzinserhöhungen der US-Notenbank schüre, hiess es im Markt. Am Devisenmarkt zeigte sich die Unsicherheit derweil an einem anziehenden US-Dollar: Zum Franken übersprang die US-Währung wieder die Marke von 79 Rappen.
Der SMI schloss um 0,94 Prozent im Plus auf 13'364,80 Punkten, nachdem er zwischenzeitlich deutlich über die Marke von 13'400 Punkten gestiegen war. Damit entwickelte sich der hiesige Leitindex besser als andere europäische Indizes wie etwa der deutsche Dax (+0,49%) oder der französische CAC 40 (-0,07%).
Der SMIM mit den mittelgrossen Werten gewann derweil 0,57 Prozent auf 2978,02 Zähler und der breite SPI beendete den Handelstag 0,81 Prozent im Plus auf 18'867,44 Punkten.
Für das klare Plus der hiesigen Indizes sorgten nicht zuletzt die starken Schwergewichte Nestlé (+2,1%) und Roche (+2,4%). Der Pharmakonzern den anstehenden US-Fachkongress ASCO neue Studiendaten zu mehreren Krebsmedikamenten, darunter zu einem vielversprechenden Brustkrebs-Mittel. Auch die Titel des Konkurrenten Novartis (+1,6%) stiegen klar.
Die deutlichsten Kursgewinne bei den Bluechips entfielen auf die Titel des Pharmazulieferers Lonza (+4,2%), die allerdings am Vortag noch nahe an ihrem Jahrestief geschlossen hatten. Auch die Aktien des Augenheilkundenkonzerns Alcon (+2,7%) erholten sich von unlängst erreichten Tiefstwerten.
Eine gewisse Erholungsbewegung zeigten die im laufenden Jahr gebeutelten Titel des Private Markets-Spezialisten Partners Group (+0,9%). Unter Druck gerieten derweil Bankenwerte wie UBS (-0,3%) oder Julius Bär (-1,1%).
Auch Versicherungstitel wie die am Vortag noch starken Zurich (-0,2%) und Swiss Life (-1,1%) gerieten im Handelsverlauf zunehmend unter Druck. Swiss Life wird am Donnerstag ein Update zu seinem Start ins Geschäftsjahr 2026 geben.
Im Umfeld einer schwachen Technologiebörse Nasdaq ging es zudem mit hiesigen "Technologietiteln" wie VAT (-0,2%) oder Logitech (-0,9%) nach unten. Die Titel des Sanitärtechnikkonzerns Geberit (-1,8%) wurden von einer Kurszielsenkung durch Cititgroup belastet.
Am breiten Markt setzten AMS Osram (+1,7%) ihren Anstieg fort. Unterstützung bot eine Hochstufung der Titel auf "Overweight" von bisher "Neutral" durch JPMorgan. Stark unter Druck standen die Aktien des Pharmaunternehmens Idorsia (-5,2%). Goldman Sachs gab am Mittwoch die Reduktion ihres Aktienanteils auf unter 3 Prozent bekannt.
Aktien Schweiz Schluss: SMI von starken Schwergewichten gestützt
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag mit klaren Gewinnen geschlossen. Neben Signalen von US-Präsident Donald Trump über eine mögliche Entspannung im Nahost-Konflikt boten klare Kursgewinne der Schwergewichte Nestlé und Roche Unterstützung für die hiesigen Indizes.Trump hatte am Vorabend verlauten lassen, dass er einen angeblich für den Dienstag geplanten Angriff auf den Iran vorerst abgesagt habe. Die Märkte hingen zunehmend "am Tropf wechselhafter Signale von Donald Trump", die dieser über seinen Social-Media-Kanal verbreite, kommentierte ein Börsenanalyst.
Dass die Märkte insgesamt zurückhaltend blieben, zeigte sich auch in der Entwicklung der Ölpreise: Zwar gaben diese nach der Trump-Ankündigung temporär etwas nach, der Preis für das Barrel die Nordseesorte Brent stieg im Tagesverlauf allerdings rasch wieder über die Marke von 110 Dollar.
Damit lägen sie auf einem Niveau, das Sorgen über eine anhaltend hohe Inflation und mögliche Leitzinserhöhungen der US-Notenbank schüre, hiess es im Markt. Am Devisenmarkt zeigte sich die Unsicherheit derweil an einem anziehenden US-Dollar: Zum Franken übersprang die US-Währung wieder die Marke von 79 Rappen.
Der SMI schloss um 0,94 Prozent im Plus auf 13'364,80 Punkten, nachdem er zwischenzeitlich deutlich über die Marke von 13'400 Punkten gestiegen war. Damit entwickelte sich der hiesige Leitindex besser als andere europäische Indizes wie etwa der deutsche Dax (+0,49%) oder der französische CAC 40 (-0,07%).
Der SMIM mit den mittelgrossen Werten gewann derweil 0,57 Prozent auf 2978,02 Zähler und der breite SPI beendete den Handelstag 0,81 Prozent im Plus auf 18'867,44 Punkten.
Für das klare Plus der hiesigen Indizes sorgten nicht zuletzt die starken Schwergewichte Nestlé (+2,1%) und Roche (+2,4%). Der Pharmakonzern den anstehenden US-Fachkongress ASCO neue Studiendaten zu mehreren Krebsmedikamenten, darunter zu einem vielversprechenden Brustkrebs-Mittel. Auch die Titel des Konkurrenten Novartis (+1,6%) stiegen klar.
Die deutlichsten Kursgewinne bei den Bluechips entfielen auf die Titel des Pharmazulieferers Lonza (+4,2%), die allerdings am Vortag noch nahe an ihrem Jahrestief geschlossen hatten. Auch die Aktien des Augenheilkundenkonzerns Alcon (+2,7%) erholten sich von unlängst erreichten Tiefstwerten.
Eine gewisse Erholungsbewegung zeigten die im laufenden Jahr gebeutelten Titel des Private Markets-Spezialisten Partners Group (+0,9%). Unter Druck gerieten derweil Bankenwerte wie UBS (-0,3%) oder Julius Bär (-1,1%).
Auch Versicherungstitel wie die am Vortag noch starken Zurich (-0,2%) und Swiss Life (-1,1%) gerieten im Handelsverlauf zunehmend unter Druck. Swiss Life wird am Donnerstag ein Update zu seinem Start ins Geschäftsjahr 2026 geben.
Im Umfeld einer schwachen Technologiebörse Nasdaq ging es zudem mit hiesigen "Technologietiteln" wie VAT (-0,2%) oder Logitech (-0,9%) nach unten. Die Titel des Sanitärtechnikkonzerns Geberit (-1,8%) wurden von einer Kurszielsenkung durch Cititgroup belastet.
Am breiten Markt setzten AMS Osram (+1,7%) ihren Anstieg fort. Unterstützung bot eine Hochstufung der Titel auf "Overweight" von bisher "Neutral" durch JPMorgan. Stark unter Druck standen die Aktien des Pharmaunternehmens Idorsia (-5,2%). Goldman Sachs gab am Mittwoch die Reduktion ihres Aktienanteils auf unter 3 Prozent bekannt.
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