Markt und Börse
04.06.2026 18:15:13
Gleichzeitig gab es einen weiteren Anlauf zu einer Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah in Libanon. So sah eine in Washington getroffene Erklärung einen Rückzug der Hisbollah aus dem Südlibanon und die Einrichtung sogenannter Pilotzonen vor, in denen ausschliesslich die regulären libanesischen Streitkräfte die Kontrolle ausüben sollen. Eine gewisse Entspannung zeigten auch die Ölpreise.
Klar über den Erwartungen lagen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Die Daten wurden vor allem als weiterer Hinweis für den am (morgigen) Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht gewertet, der für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed wichtig ist. In der Schweiz bleibt die Inflation derweil trotz der gestiegenen Erdölpreise mit einer Jahresrate von 0,6 Prozent auf einem moderaten Niveau - die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist damit nicht in Zugzwang.
___ SMI klar fester
Der Swiss Market Index (SMI) schloss am Donnerstag 0,93 Prozent im Plus bei 13'341,27 Punkten. Von den 20 SMI-Aktien gaben acht nach und 22 schlossen fester. Der SMIM der mittelgrossen Werte gewann 0,44 Prozent auf 2989,78 Punkte und der breite SPI gewann 0,86 Prozent auf 18'901,10 Punkte. Auch die europäischen Börsen in Frankfurt oder Paris schlossen freundlich.
Die am Vortag abgestürzten Titel von Partners Group (+3,7%) schlossen zwar deutlich im Plus, sie machten damit aber die massiven Vortagesverluste von rund 16 Prozent nur zu einem kleineren Teil wett. Nach dem Schock vom Vortag wegen der Einschränkung der Rücknahmen aus einem Private-Equity-Fonds versuchte das Partners Group-Management am Donnerstag die Anleger mit der Bekräftigung seiner Jahresprognosen zu beruhigen.
___ Starke Pharmatitel
Nach oben gezogen wurden die Indizes aber vor allem durch starke Gewinne von Roche (+4,2%) und Novartis (+2.0%). Die Pharmaschwergewichte holten damit ihre deutliche Kursverluste zum Wochenbeginn zu einem guten Teil wieder auf. Novartis konnte am Donnerstag zudem weitere Daten zu Medikamentenstudien vorlegte. Abwärts ging es allerdings für das dritte SMI-Schwergewicht Nestlé (-0,8%).
Bei den Bankenwerten legten Julius Bär (+1,4%) stärker zu als die im Handelsverlauf zeitweise negativ notierenden UBS (+0,4%). Im Handel wurde auf die eine Schwäche bei den europäischen Bankaktien verwiesen. Vor allem britischen Bankentitel standen unter Druck, nachdem es die chinesische Regierung gewissen Banken untersagt hat, in Hongkong Konten für Kunden aus Festlandchina zu eröffnen, die für Auslandstransaktionen genutzt werden könnten.
Bei den technologielastigen Titel gingen VAT (+0,2%) knapp im Plus aus dem Handel, während Logitech (-2,3%) im Sog einer schwachen Technologiebörse Nasdaq mit Verlusten schlossen. Laut Händlern wurde in Börsenkreisen aber auch ein Herausfallen der Logitech-Aktien aus dem SMI diskutiert.
___ Burckhardt zweistellig im Minus
Am breiten Markt sackten die Titel des Kompressorenherstellers Burckhardt (-11,8%) nach Zahlen für das Geschäftsjahr 2025/26 ab. Das Unternehmen erlitt insbesondere beim Auftragseingang einen Einbruch und verfehlte damit die Analystenerwartungen deutlich. Zudem verschob das Management die Mittelfristziele nach hinten.
Einen Kurssprung vollführten Santhera (+16% auf 17,70 Franken). Die Analysten von Stifel nahmen die Abdeckung der Titel mit "Buy" und einem Kursziel von 25 Franken auf und prognostizierten dem Spezialpharma-Unternehmen ein schnelles Wachstum.
Aktien Schweiz Schluss: SMI zeigt deutliche Erholung
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag gemeinsam mit den anderen Börsenplätzen eine deutliche Erholungsbewegung gezeigt. Die Investoren setzten offenbar auf eine Entspannung im Iran-Konflikt, auch wenn die Lage wenig durchschaubar blieb. So hatte der iranische Aussenminister immerhin erklärt, dass weiter Kontakte zwischen dem Iran und den USA bestünden.Gleichzeitig gab es einen weiteren Anlauf zu einer Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah in Libanon. So sah eine in Washington getroffene Erklärung einen Rückzug der Hisbollah aus dem Südlibanon und die Einrichtung sogenannter Pilotzonen vor, in denen ausschliesslich die regulären libanesischen Streitkräfte die Kontrolle ausüben sollen. Eine gewisse Entspannung zeigten auch die Ölpreise.
Klar über den Erwartungen lagen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Die Daten wurden vor allem als weiterer Hinweis für den am (morgigen) Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht gewertet, der für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed wichtig ist. In der Schweiz bleibt die Inflation derweil trotz der gestiegenen Erdölpreise mit einer Jahresrate von 0,6 Prozent auf einem moderaten Niveau - die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist damit nicht in Zugzwang.
___ SMI klar fester
Der Swiss Market Index (SMI) schloss am Donnerstag 0,93 Prozent im Plus bei 13'341,27 Punkten. Von den 20 SMI-Aktien gaben acht nach und 22 schlossen fester. Der SMIM der mittelgrossen Werte gewann 0,44 Prozent auf 2989,78 Punkte und der breite SPI gewann 0,86 Prozent auf 18'901,10 Punkte. Auch die europäischen Börsen in Frankfurt oder Paris schlossen freundlich.
Die am Vortag abgestürzten Titel von Partners Group (+3,7%) schlossen zwar deutlich im Plus, sie machten damit aber die massiven Vortagesverluste von rund 16 Prozent nur zu einem kleineren Teil wett. Nach dem Schock vom Vortag wegen der Einschränkung der Rücknahmen aus einem Private-Equity-Fonds versuchte das Partners Group-Management am Donnerstag die Anleger mit der Bekräftigung seiner Jahresprognosen zu beruhigen.
___ Starke Pharmatitel
Nach oben gezogen wurden die Indizes aber vor allem durch starke Gewinne von Roche (+4,2%) und Novartis (+2.0%). Die Pharmaschwergewichte holten damit ihre deutliche Kursverluste zum Wochenbeginn zu einem guten Teil wieder auf. Novartis konnte am Donnerstag zudem weitere Daten zu Medikamentenstudien vorlegte. Abwärts ging es allerdings für das dritte SMI-Schwergewicht Nestlé (-0,8%).
Bei den Bankenwerten legten Julius Bär (+1,4%) stärker zu als die im Handelsverlauf zeitweise negativ notierenden UBS (+0,4%). Im Handel wurde auf die eine Schwäche bei den europäischen Bankaktien verwiesen. Vor allem britischen Bankentitel standen unter Druck, nachdem es die chinesische Regierung gewissen Banken untersagt hat, in Hongkong Konten für Kunden aus Festlandchina zu eröffnen, die für Auslandstransaktionen genutzt werden könnten.
Bei den technologielastigen Titel gingen VAT (+0,2%) knapp im Plus aus dem Handel, während Logitech (-2,3%) im Sog einer schwachen Technologiebörse Nasdaq mit Verlusten schlossen. Laut Händlern wurde in Börsenkreisen aber auch ein Herausfallen der Logitech-Aktien aus dem SMI diskutiert.
___ Burckhardt zweistellig im Minus
Am breiten Markt sackten die Titel des Kompressorenherstellers Burckhardt (-11,8%) nach Zahlen für das Geschäftsjahr 2025/26 ab. Das Unternehmen erlitt insbesondere beim Auftragseingang einen Einbruch und verfehlte damit die Analystenerwartungen deutlich. Zudem verschob das Management die Mittelfristziele nach hinten.
Einen Kurssprung vollführten Santhera (+16% auf 17,70 Franken). Die Analysten von Stifel nahmen die Abdeckung der Titel mit "Buy" und einem Kursziel von 25 Franken auf und prognostizierten dem Spezialpharma-Unternehmen ein schnelles Wachstum.
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