Markt und Börse
24.08.2026 18:15:17
Der Handel verlief insgesamt in ruhigen Bahnen, war im Markt zu hören. Für Unsicherheit sorgte einmal mehr US-Präsident Donald Trump. Im Handelsstreit mit Kanada legte er erneut nach und stellte ab Anfang 2027 eine Verdoppelung der Zölle auf Autos, Lastwagen, Autoteile und Stahl auf 50 Prozent in Aussicht. Damit reagierte Trump auf die gescheiterten Gespräche zwischen beiden Ländern und die Ankündigung Kanadas, Gegenzölle einzuführen. Der Handelskonflikt drohe damit weiter zu eskalieren, sagten Händler.
___ Erdgas und Gold ziehen deutlich an
Bei der Lage im Nahen Osten zeichnet sich keine Entspannung ab. Trump hat mit erneuten Verschärfungen der Sanktionen gegen den Iran gedroht. Der Ölpreis verharrte daher auf einem hohen Niveau, wenn auch mit leicht rückläufiger Tendenz.
Dagegen stieg der Erdgaspreis in Europa so hoch, wie seit März nicht mehr. So wuchsen am Markt die Sorgen hinsichtlich der Versorgungslage in den europäischen Ländern, da die Gasspeicher immer noch recht schlecht gefüllt sind. Teilweise ist die gespeicherte Gasmenge gar gesunken, wobei sie eigentlich steigen müssten.
Von den Unsicherheiten profitieren konnte Gold, welches mit knapp 4700 US-Dollar so hoch steht wie zuletzt im Mai dieses Jahres. Seit inzwischen einem Monat geht es mit dem Edelmetall stetig aufwärts.
___ SMI von Schwergewichten belastet
Der SMI büsste am Montag 0,07 Prozent auf 14'447,19 Punkte ein. Zwischenzeitlich fiel er unter die Marke von 14'400, konnte sich aber schnell wieder erholen.
Von den 20 Titeln im SMI gewannen 14 hinzu und sechs gingen tiefer aus dem Handel. Der Index der mittelgrossen Unternehmen SMIM stieg leicht um 0,13 Prozent auf 3161,38 Punkte, während der breite SPI um 0,03 Prozent auf 20'311,68 Punkte zurückfiel.
Zu den grössten Gewinnern zählten Finanz- und Versicherungswerte. Helvetia Baloise fuhren ein Plus von +1,6 Prozent ein. Swiss Life, Swiss Re und Zurich verbuchten Zugewinne zwischen 0,6 und 0,8 Prozent. Auch die Bankenwerte UBS (+1,7%) und Julius Bär (+1,6%) legten klar zu und landeten damit an der Spitze der Blue Chips.
Nur wenige verändert zeigten sich Kühne+Nagel (-0,1%) nach Bekanntwerden des Ablebens seines Mehrheitseigners Klaus-Michael Kühne, der in der Nacht auf Montag im Alter von 89 Jahren gestorben war. Ein zwischenzeitlich deutlicheres Minus holten die Papiere fast vollständig wieder auf.
Die defensiven Pharma-Schwergewichte belasteten den SMI, wobei Händler auf eine Branchenschwäche verwiesen. So fanden sich Roche (-1,4%) und Novartis (-0,5%) am unteren Ende der Tabelle wieder. Schwach zeigten sich auch andere Firmen aus der Branche wie Sandoz (-0,6%) oder Lonza (-0,7%).
Dagegen konnten Nestlé um 1,0 Prozent auf 80,46 Franken zulegen. In der Schlussauktion ging es noch einmal deutlicher nach oben. Die Papiere schlossen auch wieder über der Marke von 80 Franken.
Die anhaltende Schwäche der US-Halbleiterwerte schlug sich teilweise auch auf die hiesige Technologiebranche nieder. So büssten die vom KI-Boom zuletzt recht stark beflügelten ABB 2,5 Prozent ein. VAT (-0,2 %) fielen nach einem anfänglichen klaren Plus noch ins Minus.
Im breiten Markt fielen Allreal nach Halbjahreszahlen um 2,8 Prozent zurück. Dabei ging es vor allem im späten Handelsverlauf stetig abwärts. Kaum verändert zeigten sich dagegen Metall Zug (+0,1%) und Plazza (unv.).
Aktien Schweiz Schluss: SMI startet Woche mit leichtem Minus
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am ersten Handelstag der Woche etwas tiefer abgeschlossen. Dabei belasteten vor allem die Pharma-Riesen und ABB den Schweizer Leitindex SMI, in dem ansonsten die positiven Vorzeichen dominierten. Nachdem der SMI seine anfänglichen Verluste bis zum Mittag wettgemacht hatte, rutschte er am Nachmittag wieder ins Minus.Der Handel verlief insgesamt in ruhigen Bahnen, war im Markt zu hören. Für Unsicherheit sorgte einmal mehr US-Präsident Donald Trump. Im Handelsstreit mit Kanada legte er erneut nach und stellte ab Anfang 2027 eine Verdoppelung der Zölle auf Autos, Lastwagen, Autoteile und Stahl auf 50 Prozent in Aussicht. Damit reagierte Trump auf die gescheiterten Gespräche zwischen beiden Ländern und die Ankündigung Kanadas, Gegenzölle einzuführen. Der Handelskonflikt drohe damit weiter zu eskalieren, sagten Händler.
___ Erdgas und Gold ziehen deutlich an
Bei der Lage im Nahen Osten zeichnet sich keine Entspannung ab. Trump hat mit erneuten Verschärfungen der Sanktionen gegen den Iran gedroht. Der Ölpreis verharrte daher auf einem hohen Niveau, wenn auch mit leicht rückläufiger Tendenz.
Dagegen stieg der Erdgaspreis in Europa so hoch, wie seit März nicht mehr. So wuchsen am Markt die Sorgen hinsichtlich der Versorgungslage in den europäischen Ländern, da die Gasspeicher immer noch recht schlecht gefüllt sind. Teilweise ist die gespeicherte Gasmenge gar gesunken, wobei sie eigentlich steigen müssten.
Von den Unsicherheiten profitieren konnte Gold, welches mit knapp 4700 US-Dollar so hoch steht wie zuletzt im Mai dieses Jahres. Seit inzwischen einem Monat geht es mit dem Edelmetall stetig aufwärts.
___ SMI von Schwergewichten belastet
Der SMI büsste am Montag 0,07 Prozent auf 14'447,19 Punkte ein. Zwischenzeitlich fiel er unter die Marke von 14'400, konnte sich aber schnell wieder erholen.
Von den 20 Titeln im SMI gewannen 14 hinzu und sechs gingen tiefer aus dem Handel. Der Index der mittelgrossen Unternehmen SMIM stieg leicht um 0,13 Prozent auf 3161,38 Punkte, während der breite SPI um 0,03 Prozent auf 20'311,68 Punkte zurückfiel.
Zu den grössten Gewinnern zählten Finanz- und Versicherungswerte. Helvetia Baloise fuhren ein Plus von +1,6 Prozent ein. Swiss Life, Swiss Re und Zurich verbuchten Zugewinne zwischen 0,6 und 0,8 Prozent. Auch die Bankenwerte UBS (+1,7%) und Julius Bär (+1,6%) legten klar zu und landeten damit an der Spitze der Blue Chips.
Nur wenige verändert zeigten sich Kühne+Nagel (-0,1%) nach Bekanntwerden des Ablebens seines Mehrheitseigners Klaus-Michael Kühne, der in der Nacht auf Montag im Alter von 89 Jahren gestorben war. Ein zwischenzeitlich deutlicheres Minus holten die Papiere fast vollständig wieder auf.
Die defensiven Pharma-Schwergewichte belasteten den SMI, wobei Händler auf eine Branchenschwäche verwiesen. So fanden sich Roche (-1,4%) und Novartis (-0,5%) am unteren Ende der Tabelle wieder. Schwach zeigten sich auch andere Firmen aus der Branche wie Sandoz (-0,6%) oder Lonza (-0,7%).
Dagegen konnten Nestlé um 1,0 Prozent auf 80,46 Franken zulegen. In der Schlussauktion ging es noch einmal deutlicher nach oben. Die Papiere schlossen auch wieder über der Marke von 80 Franken.
Die anhaltende Schwäche der US-Halbleiterwerte schlug sich teilweise auch auf die hiesige Technologiebranche nieder. So büssten die vom KI-Boom zuletzt recht stark beflügelten ABB 2,5 Prozent ein. VAT (-0,2 %) fielen nach einem anfänglichen klaren Plus noch ins Minus.
Im breiten Markt fielen Allreal nach Halbjahreszahlen um 2,8 Prozent zurück. Dabei ging es vor allem im späten Handelsverlauf stetig abwärts. Kaum verändert zeigten sich dagegen Metall Zug (+0,1%) und Plazza (unv.).
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