Markt und Börse
27.08.2026 18:15:16
Die Abgaben an der Schweizer Börse akzentuierten sich im Nachmittagshandel, als die US-Tech-Börse Nasdaq erneut mit viel Schwung in den Tag startete. "Tech war dank Nvidia wieder Trumpf", sagten Marktbeobachter. Zudem sei es zu Gewinnmitnahmen gekommen nach einem sieben Handelstage währenden Aufwärtstrend. Es war auch von einer gewissen Zurückhaltung die Rede im Vorfeld des jährlichen Treffens der Notenbanker in Jackson Hole. Der Fokus richtet sich insbesondere auf die Rede des Fed-Chefs Kevin Warsh, die für Freitagnachmittag europäischer Zeit anberaumt ist.
Die Ölpreise sind am Donnerstag leicht gestiegen. Ein Barrel Rohöl der Referenzsorte Brent mit Lieferung im Oktober wurde zuletzt bei 88,65 US-Dollar gehandelt und damit etwa ein halbes Prozent höher als am Vortag. Damit zieht der Ölpreis nach der jüngsten Korrektur wieder leicht an, bleibt aber auf einem für die Börsen unkritischen Niveau.
___ SMI deutlich tiefer - Defensive im Angebot
Der SMI schloss am Berichtstag 1,09 Prozent tiefer bei 14'384,37 Punkten. Im Handelsverlauf war der Leitindex bis auf 14'323 Punkte gefallen. Der Index der mittelgrossen Unternehmen SMIM sank mit minus 0,38 Prozent auf 3144,90 Punkte in einem deutlich geringeren Ausmass, während der breite SPI 0,85 Prozent auf 20'263,22 Zähler einbüsste.
Andere europäische Börsen wie der Dax schlossen leicht im Plus, während die Börsen an der Wall Street zum europäischen Handelsschluss fester notierten.
Für das deutlichere Minus im Leitindex SMI waren nicht zuletzt auch die defensiven Schwergewichte verantwortlich. Roche büssten 1,2 Prozent, Novartis 2,0 Prozent und Nestlé 1,7 Prozent ein. Beim Nahrungsmittelriesen kam ein kritischer Kommentar der ZKB hinzu, die die Titel auf "Marktgewichten" von "Übergewichten" gesenkt hat.
___ Givaudan leiden unter Rückstufung
Am SMI-Ende standen Givaudan mit minus 2,9 Prozent, belastet von einer Abstufung durch Morgan Stanley auf "Underweight". Da halfen auch keine optimistischen Aussagen des Managements an einem Investorenanlass.
Kühne+Nagel (-1,8%) wurden von einer Untersuchung der US-Behörde Bureau of Industry and Security (BIS) gegen die in Singapur beheimatete Kühne+Nagel-Tochter Apex gebremst. Dabei geht es um den Vorwurf illegaler Transporte von Nvidia-KI-Chips nach China.
Auf der Nvidia-Welle schwammen hierzulande nur einige wenige Werte aus dem breiten Markt wie AMS Osram (+2,1%), Comet (+0,9%) oder Huber+Suhner (+2,0%). Die Valoren von ABB (-0,5%) und VAT (-0,4%) konnten ihre frühen Gewinne dagegen nicht verteidigen.
Derweil biegt die Berichtssaison so langsam auf die Zielgerade ein - und bewegt weiterhin die Kurse. Nach Halbjahreszahlen wurden vor allem die Valoren von Feintool (+13%) deutlich höher bezahlt. Accelleron gaben hingegen nach Zahlen um 4,4 Prozent nach.
Mit den Papieren des Health-Tech-Unternehmens Mindmaze ging es nach Zahlen gar um 16 Prozent nach oben. Die Westschweizer waren Ende 2025 via einen sogenannten "Reverse Merger" zu einer Kotierung an der Schweizer Börse gekommen und legten erstmals Zahlen vor.
Aktien Schweiz Schluss: Deutlich tiefer - Nvidia hilft nur Tech
Zürich (awp) - Der Schweizer Leitindex SMI hat am Donnerstag deutlich tiefer geschlossen. Besser als erwartet ausgefallene Geschäftszahlen und ein zuversichtlicher Ausblick von Nvidia stützten am Berichtstag den Technologiesektor, was im Umkehrschluss für den defensiv ausgerichteten Schweizer Markt Abgaben bedeutete. Mit den Softwareanbietern Salesforce und Crowdstrike sowie dem Cloud-Anbieter Okta lieferten weitere Tech-Unternehmen positive Nachrichten.Die Abgaben an der Schweizer Börse akzentuierten sich im Nachmittagshandel, als die US-Tech-Börse Nasdaq erneut mit viel Schwung in den Tag startete. "Tech war dank Nvidia wieder Trumpf", sagten Marktbeobachter. Zudem sei es zu Gewinnmitnahmen gekommen nach einem sieben Handelstage währenden Aufwärtstrend. Es war auch von einer gewissen Zurückhaltung die Rede im Vorfeld des jährlichen Treffens der Notenbanker in Jackson Hole. Der Fokus richtet sich insbesondere auf die Rede des Fed-Chefs Kevin Warsh, die für Freitagnachmittag europäischer Zeit anberaumt ist.
Die Ölpreise sind am Donnerstag leicht gestiegen. Ein Barrel Rohöl der Referenzsorte Brent mit Lieferung im Oktober wurde zuletzt bei 88,65 US-Dollar gehandelt und damit etwa ein halbes Prozent höher als am Vortag. Damit zieht der Ölpreis nach der jüngsten Korrektur wieder leicht an, bleibt aber auf einem für die Börsen unkritischen Niveau.
___ SMI deutlich tiefer - Defensive im Angebot
Der SMI schloss am Berichtstag 1,09 Prozent tiefer bei 14'384,37 Punkten. Im Handelsverlauf war der Leitindex bis auf 14'323 Punkte gefallen. Der Index der mittelgrossen Unternehmen SMIM sank mit minus 0,38 Prozent auf 3144,90 Punkte in einem deutlich geringeren Ausmass, während der breite SPI 0,85 Prozent auf 20'263,22 Zähler einbüsste.
Andere europäische Börsen wie der Dax schlossen leicht im Plus, während die Börsen an der Wall Street zum europäischen Handelsschluss fester notierten.
Für das deutlichere Minus im Leitindex SMI waren nicht zuletzt auch die defensiven Schwergewichte verantwortlich. Roche büssten 1,2 Prozent, Novartis 2,0 Prozent und Nestlé 1,7 Prozent ein. Beim Nahrungsmittelriesen kam ein kritischer Kommentar der ZKB hinzu, die die Titel auf "Marktgewichten" von "Übergewichten" gesenkt hat.
___ Givaudan leiden unter Rückstufung
Am SMI-Ende standen Givaudan mit minus 2,9 Prozent, belastet von einer Abstufung durch Morgan Stanley auf "Underweight". Da halfen auch keine optimistischen Aussagen des Managements an einem Investorenanlass.
Kühne+Nagel (-1,8%) wurden von einer Untersuchung der US-Behörde Bureau of Industry and Security (BIS) gegen die in Singapur beheimatete Kühne+Nagel-Tochter Apex gebremst. Dabei geht es um den Vorwurf illegaler Transporte von Nvidia-KI-Chips nach China.
Auf der Nvidia-Welle schwammen hierzulande nur einige wenige Werte aus dem breiten Markt wie AMS Osram (+2,1%), Comet (+0,9%) oder Huber+Suhner (+2,0%). Die Valoren von ABB (-0,5%) und VAT (-0,4%) konnten ihre frühen Gewinne dagegen nicht verteidigen.
Derweil biegt die Berichtssaison so langsam auf die Zielgerade ein - und bewegt weiterhin die Kurse. Nach Halbjahreszahlen wurden vor allem die Valoren von Feintool (+13%) deutlich höher bezahlt. Accelleron gaben hingegen nach Zahlen um 4,4 Prozent nach.
Mit den Papieren des Health-Tech-Unternehmens Mindmaze ging es nach Zahlen gar um 16 Prozent nach oben. Die Westschweizer waren Ende 2025 via einen sogenannten "Reverse Merger" zu einer Kotierung an der Schweizer Börse gekommen und legten erstmals Zahlen vor.
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