Markt und Börse
02.10.2026 18:15:20
Dieser fiel insgesamt schwach aus. In Marktkreisen wurde dies dahingehend gelesen, dass die Dringlichkeit für weitere Zinserhöhungen durch das Fed eher wieder abgenommen hat. Der Arbeitsmarktbericht enttäusche angesichts der positiven Indikationen, die es vonseiten der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, des ADP-Reports oder des ISM-Beschäftigungsindexes gegeben hatte, hiess es in einem Marktkommentar dazu. Die Zinserwartungen dürften dadurch etwas gedämpft werden. Eine weitere Stimme meinte, dass der US-Arbeitsmarkt erkennbar an Dynamik verliere, ohne jedoch deutliche Rezessionssignale auszusenden. Und genau diese Kombination gefalle den Aktienmärkten.
___ Franken gewinnt an Stärke
Der wegen der Sorgen um die Staatsschulden in Europa - und dort vor allem in Frankreich - wiedererstarkte Franken erhielt von den US-Jobdaten zusätzlichen Schub, allerdings nur vorübergehend. Der US-Dollar verblieb letztlich unter der Marke von 0,83, während der Euro die Grenze bei 0,93 zurückeroberte, die er im Tagesverlauf zeitweise klar unterschritten hatte.
___ Öl fällt wieder unter 100 Dollar
Der Brent-Ölpreis befindet sich aktuell wieder auf dem Rückzug. Nach Preisen von über 103 US-Dollar vom Vortag, ist das schwarze Gold derzeit wieder für knapp unter 100 Dollar zu haben. Geholfen haben dabei Spekulationen auf eine Freigabe von strategischen Ölreserven in Europa.
Der SMI schloss 0,28 Prozent höher bei 13'660,92 Punkten. Von den 20 SMI-Einzeltiteln gingen 15 höher aus dem Handel und 5 tiefer. Im Wochenvergleich ergab sich für den SMI dennoch ein Minus von 2,0 Prozent. Der Mid-Cap-Index SMIM zog um 0,45 Prozent auf 3051,53 Punkte an und der breite SPI um 0,34 Prozent auf 19'397,24 Punkte.
An der Spitze standen zum Schluss ABB (+2,9%), welche damit zumindest einen Teil der Verluste der vergangenen sieben Handelstage wieder aufholten. Mit einem Plus von über 35 Prozent seit Jahresbeginn führen die Aktien das Feld der Blue Chips weiterhin deutlich an.
Ebenfalls stark zeigten sich Swiss Re mit einem Plus von 1,8 Prozent. Und UBS (+1,2% auf 39,53 Fr.) starteten nach der jüngsten Baisse eine erste kleine Aufholjagd zurück Richtung 40 Franken.
Im Aufwind befanden sich zudem die baunahen Aktien von Sika (+2,6%), Amrize (+1,2%) und Geberit (+1,4%) sowie etwas bescheidener Holcim (+0,3%).
Höhere Notierungen des Gesamtmarktes verhinderten insbesondere die beiden schwachen Pharmaschwergewichte Novartis (-1,5%) und Roche (-1,0%). Novartis hat ein Lizenzabkommen zum RNA-Portfolio mit Abogen erweitert. Die Basler lassen sich diesen Coup einige Milliarden Dollar kosten. In Marktkreisen wurde dieser Schritt denn auch durchaus kritisch gesehen.
Im breiteren Markt zogen Julius Bär (+2,0%) kräftig an. Die Privatbank hatte am Morgen angekündigt, innert Jahresfrist Aktien im Wert von bis zu 600 Millionen Franken zurückzukaufen. Während einige Analysten ihre Erwartungen erfüllt sahen, hatten andere allerdings noch höhere Rückkäufe erwartet.
Auch Schindler (+1,8%) waren weit oben zu finden. Der Liftbauer könnte bei allfälligen Verkäufen aus dem Zusammenschluss zwischen Kone und TK-Elevator-Verkäufen zum Zuge kommen.
Gurit (-16%) fielen nach einer Abstufung durch die UBS massiv zurück. Die Aktie kostet aber noch immer beinahe fünf Mal so viel wie Ende 2025.
Aktien Schweiz Schluss: Versöhnliches Ende einer schwachen Woche
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag leicht zugelegt und damit eine schwache Woche mit vier Verlusttagen in Serie mit einer versöhnlichen Note abgeschlossen. Im frühen Geschäft kletterte der SMI um mehr als 150 Punkte auf über 13'750 Punkte, konnte diese Gewinne in der Folge aber nicht halten. Geprägt war das Geschehen weiterhin von den hohen Zinsen, vor allem für europäische Staatsanleihen, und am Nachmittag von der Publikation des Arbeitsmarktberichts in den USA.Dieser fiel insgesamt schwach aus. In Marktkreisen wurde dies dahingehend gelesen, dass die Dringlichkeit für weitere Zinserhöhungen durch das Fed eher wieder abgenommen hat. Der Arbeitsmarktbericht enttäusche angesichts der positiven Indikationen, die es vonseiten der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, des ADP-Reports oder des ISM-Beschäftigungsindexes gegeben hatte, hiess es in einem Marktkommentar dazu. Die Zinserwartungen dürften dadurch etwas gedämpft werden. Eine weitere Stimme meinte, dass der US-Arbeitsmarkt erkennbar an Dynamik verliere, ohne jedoch deutliche Rezessionssignale auszusenden. Und genau diese Kombination gefalle den Aktienmärkten.
___ Franken gewinnt an Stärke
Der wegen der Sorgen um die Staatsschulden in Europa - und dort vor allem in Frankreich - wiedererstarkte Franken erhielt von den US-Jobdaten zusätzlichen Schub, allerdings nur vorübergehend. Der US-Dollar verblieb letztlich unter der Marke von 0,83, während der Euro die Grenze bei 0,93 zurückeroberte, die er im Tagesverlauf zeitweise klar unterschritten hatte.
___ Öl fällt wieder unter 100 Dollar
Der Brent-Ölpreis befindet sich aktuell wieder auf dem Rückzug. Nach Preisen von über 103 US-Dollar vom Vortag, ist das schwarze Gold derzeit wieder für knapp unter 100 Dollar zu haben. Geholfen haben dabei Spekulationen auf eine Freigabe von strategischen Ölreserven in Europa.
Der SMI schloss 0,28 Prozent höher bei 13'660,92 Punkten. Von den 20 SMI-Einzeltiteln gingen 15 höher aus dem Handel und 5 tiefer. Im Wochenvergleich ergab sich für den SMI dennoch ein Minus von 2,0 Prozent. Der Mid-Cap-Index SMIM zog um 0,45 Prozent auf 3051,53 Punkte an und der breite SPI um 0,34 Prozent auf 19'397,24 Punkte.
An der Spitze standen zum Schluss ABB (+2,9%), welche damit zumindest einen Teil der Verluste der vergangenen sieben Handelstage wieder aufholten. Mit einem Plus von über 35 Prozent seit Jahresbeginn führen die Aktien das Feld der Blue Chips weiterhin deutlich an.
Ebenfalls stark zeigten sich Swiss Re mit einem Plus von 1,8 Prozent. Und UBS (+1,2% auf 39,53 Fr.) starteten nach der jüngsten Baisse eine erste kleine Aufholjagd zurück Richtung 40 Franken.
Im Aufwind befanden sich zudem die baunahen Aktien von Sika (+2,6%), Amrize (+1,2%) und Geberit (+1,4%) sowie etwas bescheidener Holcim (+0,3%).
Höhere Notierungen des Gesamtmarktes verhinderten insbesondere die beiden schwachen Pharmaschwergewichte Novartis (-1,5%) und Roche (-1,0%). Novartis hat ein Lizenzabkommen zum RNA-Portfolio mit Abogen erweitert. Die Basler lassen sich diesen Coup einige Milliarden Dollar kosten. In Marktkreisen wurde dieser Schritt denn auch durchaus kritisch gesehen.
Im breiteren Markt zogen Julius Bär (+2,0%) kräftig an. Die Privatbank hatte am Morgen angekündigt, innert Jahresfrist Aktien im Wert von bis zu 600 Millionen Franken zurückzukaufen. Während einige Analysten ihre Erwartungen erfüllt sahen, hatten andere allerdings noch höhere Rückkäufe erwartet.
Auch Schindler (+1,8%) waren weit oben zu finden. Der Liftbauer könnte bei allfälligen Verkäufen aus dem Zusammenschluss zwischen Kone und TK-Elevator-Verkäufen zum Zuge kommen.
Gurit (-16%) fielen nach einer Abstufung durch die UBS massiv zurück. Die Aktie kostet aber noch immer beinahe fünf Mal so viel wie Ende 2025.
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