Aktien Schweiz Eröffnung: SMI bleibt im Krisenmodus
Zürich (awp) - Die Finanzmärkte bleiben im Krisenmodus und damit geht es am Dienstag erneut abwärts. Die neuen Zolldrohungen im Grönland-Streit durch Donald Trump haben die Märkte seit dem Wochenende wieder in den Krisenmodus versetzt. Höhere Importzölle würden vor allem die Inflation in den USA weiter anheizen. Der Finger liegt Händlern zufolge weiter auf der Verkaufstaste.
Da die Wall Street wegen eines langen Wochenendes erst heute in die Börsenwoche startet, warten Investoren gespannt darauf, wie die Anleger dort auf Trumps neuesten politischen Eskapaden reagieren. Wie bereits zum Wochenstart sind auch weiterhin sichere Häfen gesucht. Gold hat erstmals die Marke von 4700 US-Dollar überschritten und auch Silber ist auf Rekordniveau. Der Franken bleibt ebenfalls gefragt.
Der SMI verliert gegen 09.20 Uhr 0,79 Prozent auf 13'171,94 Punkte. Der 30 Titel umfassende SLI verliert 0,77 Prozent auf 2131,19 und der breite SPI 0,80 Prozent auf 18'187,70 Zähler. Im SLI geben 26 Werte nach und gerade einmal vier gewinnen hinzu.
Mit -5,0 Prozent auf 71,92 Franken sind Logitech-Aktien der mit Abstand grösste Verlierer unter den Blue Chips. Bei dem Computerzubehör-Spezialisten reissen die negativen Analysten-Reaktionen nicht ab. Eine Herunterstufung durch Morgan Stanley zusammen mit weiteren Kurszielsenkungen anderer Häuser belasten den Titel.
Dem stehen Aufschläge von 2,2 Prozent bei Sonova und +0,8 Prozent bei Alcon gegenüber. Bei Alcon empfiehlt die Deutsche Bank die Titel neu zum Kauf, was für Schub sorgt.
Aus den hinteren Reihen haben am Morgen Komax (+3,8%) und Doc Morris (-4,2%) Zahlen vorgelegt.
Zum gleichen Thema
| MARKT UND BÖRSE | 20.01.2026 10:00:53 | Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax bleibt unter Druck durch Zollsorgen |