News story
Markt und Börse   04.02.2026 09:30:12

Aktien Schweiz Eröffnung: Kaum verändert - Novartis und UBS unter Druck

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Mittwoch mit kaum veränderten Indizes in den Handel gestartet. Die Sorgen um die teils exorbitanten Bewertungen in der KI-Branche greifen im Zuge der Berichtssaison weiter um sich. "Es wird immer schwerer, die Erwartungen zu erfüllen. Und selbst wenn sie übertroffen werden, ist der Markt nicht immer zufrieden", fasst ein Händler die Stimmung zusammen. An der Wall Street breitete sich zudem die Sorge aus, dass Softwareanbieter durch den KI-Einfluss ihrer Existenzberechtigung beraubt würden.

Neben den heimischen Bluechips Novartis und UBS ist auch international der Unternehmenskalender mehr als gut gefüllt. Besonders aus den USA legen zahlreiche Firmen diverser Branchen Ergebnisse vor, nachbörslich mit der Google-Mutter Alphabet auch einer der "Magnificent 7". Und auch ein Blick auf den Konjunkturkalender dürfte sich lohnen. Da der offizielle US-Arbeitsmarktbericht trotz Ende des Shutdowns nicht wie geplant am Freitag veröffentlicht wird, dürfte den Daten des privaten Anbieters ADP besondere Beachtung zukommen. Und auch der ISM-Serviceindex sollte auf Interesse stossen.

Der SMI notiert um 09.15 Uhr mit 0,05 Prozent knapp im Plus auf 13'379,62 Punkten. Der 30 Titel umfassende SLI steht mit 0,02 Prozent im Plus auf 2141,44 und der breite SPI gewinnt 0,06 Prozent auf 18'438,11 Zähler. Im SLI geben 11 Aktien nach, 19 legen zu.

Einer der schwächsten Werte sind Novartis (-1,0%) nach Zahlen. Diese fielen zwar in etwa im Rahmen der Erwartungen aus, der Ausblick ist aber ungewohnt vorsichtig. Konkurrent Roche (+0,4%) halten sich indes im Plus.

Die UBS (-1,0%) überzeugte zwar mit ihrem Jahresergebnis und übertraf die Schätzungen teils deutlich. Die Aktie machte dennoch einen Rücksetzer.

Am SLI-Ende verlieren Holcim (-3,6%) stark an Wert. Händler verwiesen auf einen Pressebericht, wonach die EU kostenlose CO2-Zertifikate verlängern wolle.

Gefragt sind derweil Versicherer wie Swiss Re (+2,5%) oder Swiss Life (+1,3%) und Zurich (+1,8%). Letztere haben die Offerte für die britische Beazley erhöht. Partners Group (+1,7%) erholen sich von ihren Vortagesverlusten.


Zum gleichen Thema

Betroffene Instrumente

N/A