News story
Börse: Eröffnungsbericht   05.02.2026 08:45:12

Aktien Schweiz Vorbörse: Kaum verändert - Roche und Novartis bremsen

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt steuert am Donnerstag gemäss den vorbörslichen Kursen auf eine kaum veränderte Eröffnung zu. Nachdem am Vortag das neue Rekordhoch in die Nähe von 13'600 Punkten geführt hatte, scheint momentan aber die Luft für weitere Avancen etwas dünn. Immerhin wird eine grosse Mehrheit der vorbörslich gehandelten Titel leicht höher gestellt, für den stabilen Saldo des SMI sind vor allem Gewinnmitnahmen in den beiden Pharmaaktien Novartis und Roche verantwortlich. Vorerst dürfte die Konsolidierung der Marke bei 13'500 Punkten im Vordergrund stehen.

Geprägt wird das Geschehen am Berichtstag von den gigantischen KI-Investitionen der Google-Mutter Alphabet am Vorabend nach Börsenschluss in den USA sowie von der heutigen EZB-Sitzung. Ein Zinsschritt wird dabei zwar nicht erwartet, aber Hinweise auf die Entwicklung in den kommenden Monaten. Bis vor kurzem schien eine weitere Senkung der Zinsen für die EZB kein Thema zu sein, das hat sich mittlerweile aber geändert. Mittlerweile habe die Stimmung wieder gedreht, heisst es etwa in einer Einschätzung der Commerzbank.

Die Bank Julius Bär berechnet den SMI vorbörslich gegen 8.15 Uhr mit +0,01 Prozent praktisch unverändert bei 13'510 Punkten.

Die Mehrheit der Blue Chips verzeichnet derzeit ein positives Vorzeichen, allerdings lediglich im Bereich von +0,1 Prozent. Ausnahmen sind Amrize (+1,4%) und Logitech (+0,9%), welche klar höher notieren.

Gegen den Trend geben Novartis (-0,4%) und die GS von Roche (-0,2%) nach. Beide haben aber seit Jahresbeginn mit +8 Prozent, bzw. knapp +10 Prozent überdurchschnittlich zugelegt.

Etwas im Fokus stehen die Aktien des Immo-unternehmens SPS im Anschluss an die Jahreszahlen. Vorbörslich stehen die Titel unwesentlich höher. Sämtliche Kennzahlen haben zwar unter den Erwartungen der Analysten gelegen. Dabei war aber die Bandbreite der Schätzungen ziemlich gross. Insbesondere die Neubewertungen fielen klar tiefer aus als der AWP-Konsens, wofür indes vor allem zwei sehr hohe Schätzungen ausländischer Banken als Ausreisser verantwortlich waren.

Auch Valiant zeigen sich nach Zahlen kaum verändert.


Zum gleichen Thema

Betroffene Instrumente

N/A