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Markt und Börse   18.02.2026 08:45:11

Aktien Schweiz Vorbörse: Leicht freundlich - KI, Berichtssaison und Daten

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Mittwoch mit positiven Notierungen in den Handel starten. Der Handel an der Wall Street war nach dem langen Wochenende von deutlichen Schwankungen geprägt, die Kurse retteten sich aber zum Handelsschluss hin in die Gewinnzone. Die Zukunft an den Märkten dürfte laut einem Händler davon abhängen, wie stark die KI-Sorgen noch ihre Spuren hinterlassen werden. Im US-Handel waren erneut Softwarehersteller unter die Räder geraten. "Insgesamt hat sich die Stimmung zwar verbessert, die wirkliche Überzeugung fehlt aber noch", sagte ein Börsianer.

Hierzulande rücken erneut einige Unternehmen mit ihren Bilanzen in den Vordergrund. Am Nachmittag richtet sich dann der Blick wieder auf die USA. Es stehen sowohl einige Konjunkturdaten wie die Industrieproduktion an, bevor dann am Abend das jüngste Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed veröffentlich wird. Im Hintergrund zeichnet sich derweil eine weitere Nachfolgediskussion ab - gemäss Presseberichten will EZB-Präsidentin Lagarde vor Ende ihrer Amtszeit zurücktreten.

Die Bank Julius Bär stellt den SMI vorbörslich gegen 8.15 Uhr um 0,16 Prozent höher bei 13'775 Punkten. Damit zeichnet sich eine Eröffnung mit einem neuerlichen Hoch ab, nachdem der Leitindex bereits am Vortag bei rund 13'763 Zählern ein weiteres Rekordhoch erreicht hatte.

Straumann (+0,4%) hat die eigenen Ziele erfüllt und stellt weiteres Wachstum in Aussicht, auch die Dividende wird erhöht. Die Analystenerwartungen wurden allerdings nicht in allen Punkten erreicht.

Bereits am Vorabend legte die auf Baustoffe in Nordamerika spezialisierte Amrize (+1,7%) einen leichten Umsatzanstieg bei sinkendem Gewinn vor. Dennoch sollen die Aktionäre eine ordentliche sowie eine einmalige Sonderdividende erhalten. Beim Ausblick stellt das Unternehmen zudem Wachstum in Aussicht und will Aktien im Umfang von einer Milliarde Dollar zurückkaufen.

Bei Schindler (PS -0,9%) lastet eine Abstufung durch die Bank of America auf den Titeln. Die Analysten kappen ihre Einstufung auf "Neutral" von "Buy".

Derweil hat Sandoz (+0,6%) von der US-Arzneimittelbehörde FDA die Zulassung für eine erweiterte Anwendung seines Biosimilars Enzeevu erhalten.

In der zweiten Reihe zog EFG (-1,4%) etwas mehr Neugeld an als erwartet, der Gewinn blieb allerdings wegen unerwarteter Sonderkosten hinter den Schätzungen zurück. Die Dividendenerhöhung hat zudem etwas enttäuscht.

Sunrise (+1,2%) legte bei Umsatz und Marge quasi eine Punktlandung hin, blieb unter dem Strich aber tiefer in den roten Zahlen als erwartet. Die Dividende soll wie angekündigt steigen.

Also (+5,1%) setzen zu einer leichten Gegenbewegung nach dem Kurssturz (-31%) am Vortag an.


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