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Markt und Börse   24.02.2026 08:45:09

Aktien Schweiz Vorbörse: Trotz Zoll- und KI-Sorgen etwas fester erwartet

Zürich (awp) - Die Schweizer Börse dürfte am Dienstag etwas fester eröffnen. Dabei sind die Vorgaben der US-Börsen klar negativ und die asiatischen Börsen tendieren uneinheitlich. Marktteilnehmer verweisen auf die Sorgen zu den potenziell disruptiven Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz und die Unsicherheiten rund um die US-Zollpolitik. Diese Faktoren dürften die traditionell defensive Ausrichtung des Schweizer Marktes stützen.

Hierzulande sorgt ausserdem die auf Hochtouren laufende Berichtssaison für Impulse. So haben unter anderem die Technologiegruppe Oerlikon, die Walliser Kantonalbank und die Immobiliengesellschaft PSP ihre Zahlen vorgelegt. Nachbörslich werden zudem Resultate des Bankensoftwareherstellers Temenos sowie des Augenheilkonzerns Alcon erwartet. Makroökonomisch bleibt es derweil vergleichsweise ruhig. Im Fokus stehen US-Daten zum Konsumentenvertrauen, zu den Hauspreisen und zur Entwicklung der Industrie.

Die Bank Julius Bär taxiert den SMI vorbörslich gegen 8.15 Uhr um 0,24 Prozent höher auf 13'905 Punkte. Damit würde der Leitindex auf ein neues Jahreshoch steigen. Aktuell werden sämtliche 20 SMI-Titel im Plus erwartet, und auch im breiten Markt überwiegen die Kursgewinne.

Am deutlichsten im Plus bei den Blue Chips sind Partners Group (+0,7%). Damit erholen sich diese von den hohen Verlusten vom Vortag. Im Zuge der KI-Ängste waren die Titel mit einem Minus von 8,4 Prozent unter die Räder gekommen an. Ebenfalls fester tendieren Alcon (+0,5%) vor Zahlen.

Im breiten Markt schwingen Oerlikon mit einem Plus von 4,2 Prozent oben aus. Das Unternehmen hatte beim Zahlenausweis unter anderem mit einer hohen Sonderdividende nach dem Verkauf einer Geschäftseinheit überrascht. Demgegenüber geht es für Dormakaba (-3,1%) nach Zahlen deutlich nach unten.

Klar im Minus notieren vorbörslich auch Galenica (-4,1%). Der Gesundheitskonzern hatte vorbörslich die Schliessung der Bichsel-Produktion angekündigt. Zudem dürfte eine Rückstufung durch die UBS belasten.

Eine Gegenbewegung zu den hohen Verlusten vom Vortag zeigen derweil Belimo (+2,6%).


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