Aktien Schweiz Eröffnung: Kaum verändert - Schwergewichte bremsen
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Mittwoch mit wenig veränderten Kursen eröffnet. Nach zwei sehr schwachen Wochen zu Beginn des Krieges im Iran scheint sich der hiesige Leitindex SMI nun vorerst im Bereich von 13'000 Punkten oder knapp darunter zu stabilisieren. In der Eröffnungsphase wird der Gesamtmarkt indes von den schwachen Schwergewichten gebremst.
Entspannungszeichen gibt es im Vorfeld der Zinssitzung der US-Notenbank vom heutigen Mittwoch vom leicht gesunkenen Ölpreis, der von Hoffnungen auf eine baldige Wiedereröffnung der Strasse von Hormus profitiert. Dabei ist auch der als "Angstbarometer" bekannte Volatilitätsindex VSMI wieder unter die Marke von 20 Punkten gesunken.
Wie gewichtet die US-Notenbank die Risiken
Am Berichtstag steht der Zinsentscheid der US-Notenbank im Fokus. Mehrheitlich wird davon ausgegangen, dass das Fed die Zinsen unverändert belassen wird. Wichtig für die Reaktion der Märkte wird sein, ob die amerikanische Notenbank die konjunkturellen Risiken und damit die Entwicklung am Arbeitsmarkt oder die Inflationsrisiken höher gewichtet. Der kriegsgetriebene Anstieg der Ölpreis hatte zuletzt die Sorgen wegen einer steigenden Inflation angefacht.
Der SMI notiert um 9.15 Uhr 0,03 Prozent höher bei 12'966,79 Punkten. Der SMIM-Index für die mittelgrossen Werte zieht um 0,53 Prozent auf 2968,94 Punkte an und der breite SPI um 0,20 Prozent auf 18'077,05 Punkte.
Bei den Blue Chips stehen derzeit VAT (+3,5%) und Holcim (+2,4%) zuoberst, Sika (+1,4%) und Richemont (+1,5%) folgen mit gewissem Abstand. Allesamt knüpfen damit an die Erholungstendenz des Vortages an, nachdem die Titel in den ersten beiden Kriegswochen stark unter Druck gestanden hatten.
Ähnlich ist die Situation bei Finanzwerten wie Partners Group (+1,6%), Julius Bär (+1,1%) oder UBS (+0,9%).
Gegen den Trend büssen Logitech (-4,4%) nach einer Abstufung durch die UBS auf "Neutral" klar an Terrain ein, Sonova (-2,4%) werden von einer Ratingsenkung durch Jefferies auf "Underperform" gebremst.
Der Gesamtmarkt wird indes vor allem durch die Schwäche defensiver Werte wie Nestlé (-1,1%), Novartis (-0,2%) und den seit dem Vortag als PS gehandelten Roche (-0,7%) zurückgebunden.
Im breiten Markt rücken Stadler Rail (+6,3%) und Orell Füssli (+8,0%) nach Zahlen markant vor.
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