Aktien Schweiz Eröffnung: Defensive stabilisieren zum Start in die Osterwoche
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag verhalten in die verkürzte Osterwoche gestartet. Angesichts des anhaltenden Krieges im Iran bleibt die Nervosität hoch, der hiesige Markt profitiert indes zu Handelsbeginn von seiner defensiven Ausrichtung und bewegt sich um die Nulllinie. Die dreitägige Aufwärtsreise bis zur Mitte der Vorwoche habe sich als klassische Bullenfalle entpuppt, heisst es in Marktkreisen. Entspannungszeichen im Nahostkonflikt gibt es derweil zu Beginn der Woche kaum. So sind einerseits die Vorgaben der US-Aktien vom Freitagabend tiefrot, noch stärker geben zum Start in die neue Woche einzelne Aktienmärkte in Asien nach.
Die Skepsis an den Märkten hinsichtlich der Frage, ob die Friedensgespräche erfolgreich sein werden, bleibe vorerst gross, schreibt die Zürcher Kantonalbank in einer Einschätzung. Die Fristverlängerung der USA gegenüber Iran für ein Waffenstillstandsabkommen habe die Märkte nur bedingt beruhigt.
Ölpreis steuert wieder auf 120 US-Dollar zu
Entsprechend der anhaltenden Unsicherheiten hat sich der Ölpreis übers Wochenende weiter verteuert. Derzeit notierte er im Bereich von 115 US-Dollar, in der Nacht auf hatte er hatte bereits beinahe den Wert von 117 Dollar erreicht. Der Franken wiederum streift die leichte Schwäche der vergangenen Wochen noch nicht ab. Der US-Dollar liegt nur knapp unter der Schwelle von 0,80 Franken und der Euro befindet sich nahe der Marke von 0,92 Fr.
Der SMI notiert gegen 9.15 Uhr unverändert bei 12'570,62 Punkten. Auf 11 Gewinner kommen 8 Verlierer sowie die stabilen Geberit. Der SMIM für die mittleren Werte legt 0,08 Prozent auf 2861,63 Punkte zu und der breite SPI 0,01 Prozent auf 17'553,60 Punkte.
Die grössten Verluste verzeichnen derzeit Finanzwerte wie UBS (-0,9%) und Partners Group (-0,4%) sowie ABB (-0,4%). Insgesamt halten sich die Ausschläge der einzelnen Titel aber in engen Grenzen.
Dass der Gesamtmarkt nicht tiefer steht, ist insbesondere den höheren Kursen von Nestlé (+0,5%) und Novartis (+0,2%) zu verdanken. Roche (-0,3%) halten hingegen nicht ganz mit.
Am stärksten gesucht sind derzeit Logitech (+0,7%), Givaudan (+0,6%) und Sika (+0,5%).
Im breiten Markt ziehen Tecan (+0,4%) nach der Ernennung einer neuen Finanzchefin leicht an.
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