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Markt und Börse   16.04.2026 08:45:15

Aktien Schweiz Vorbörse: Freundlich dank anhaltender Friedens-Hoffnung erwartet

Zürich (awp) - Die Zeichen stehen am Schweizer Aktienmarkt am Donnerstag auf Erholung. Die Hoffnung auf weitere Friedensbemühungen zwischen dem Iran und den USA könnten den Markt dabei durchaus stützen. In den USA hat sie immerhin den marktbreiten S&P 500 und den Tech-Index Nasdaq 100 auf neue Rekordniveaus gehievt.

Zu diesen Hoffnungen gesellt sich der anhaltende Optimismus rund um das Thema Künstliche Intelligenz. Ausserdem bleiben die Ölpreise weiterhin klar unter der psychologisch wichtigen Marke von 100-US-Dollar. Generell machten die jüngsten Bewegungen an den Aktienmärkten den Eindruck, dass Investoren sich mehr oder weniger in Stellung gebracht hätten und letztlich nur "auf das erlösende Signal aus Washington und Teheran lauern", beobachtet ein Händler. "Sobald die Gespräche zur Krisenbewältigung offiziell starten, dürfte dieser verhaltene Optimismus in eine dynamische Rallye umschlagen."

SMI mit Auftaktgewinnen erwartet

Die Bank Julius Bär berechnet den SMI am Morgen gegen 08.15 Uhr um 0,42 Prozent höher bei 13'275 Punkten. Bis auf Amrize (-0,04%) und UBS (-0,03%) ziehen alle restlichen SMI-Werte an. Die Avancen reichen von +0,1 Prozent bei ABB bis +0,7 Prozent bei Novartis.

Nachrichten wiederum gibt es aus den Reihen der Blue Chips zwar keine, dafür umso mehr aus den nachgelagerten. So hat etwa der Vakuumventil-Hersteller VAT (-2,2%) hat seine vorläufigen Zahlen bestätigt. Der Ausblick auf das zweite Jahresviertel fällt zwar optimistischer aus, liegt aber unter den Markterwartungen.

Generell sollten Investoren auch im weiteren Verlauf Tech-Werte im Blick behalten. Denn abgesehen von den insgesamt sehr starken US-Vorgaben hat am Morgen auch die Branchengrösse TSMC starke Zahlen geliefert. Der globale KI-Boom schlage sich mit voller Wucht in den Zahlen nieder, so ein Kommentar.

Hierzulande verlieren unterdessen Barry Callebaut (-3,8%) vorbörslich nach Zahlen noch etwas stärker. Der Schokolade-Hersteller hat im ersten Semester seines Geschäftsjahres weniger Schokolade verkauft und die Prognosen aktualisiert.

Dagegen gewinnen DocMorris (+4,8%) nach Zahlen hinzu. Die Online-Apotheke hat im ersten Quartal 2026 mehr umgesetzt und die bisherigen Ziele bestätigt.


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