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Markt und Börse   27.04.2026 08:45:11

Aktien Schweiz Vorbörse: SMI dank Friedenshoffnungen höher erwartet

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Montag mit positiven Vorzeichen in die verkürzte Handelswoche starten. Hoffnungen auf eine mögliche Annäherung im Iran-Konflikt stützten dabei die Stimmung, heisst es von Händlerseite. Dabei verweisen die Marktakteure auch auf Berichte, wonach der Iran den USA einen Vorschlag zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus unterbreitet hat - ein Schritt, der den Weg für die Fortsetzung der Friedensgespräche zwischen den beiden Parteien ebnen könnte.

Insgesamt dürfte der Start in die neue Woche vergleichsweise ruhig verlaufen, bevor ab dem morgigen Dienstag sowohl von Unternehmens- als auch von Datenseite das Nachrichtenaufkommen deutlich anziehen dürfte. Hierzulande stehen in den kommenden Tagen gewichtige Unternehmen wie Novartis oder die UBS mit Zahlen auf dem Plan, während international Mitglieder aus der Gruppe der "Magnificent 7" über den jüngsten Geschäftsverlauf berichten. Dazu gesellen sich wichtige Konjunktur- und Inflationszahlen sowie zahlreiche Notenbanksitzungen.

Die Bank Julius Bär berechnet den SMI gegen 08.15 Uhr mit 13'205 Punkten (+0,27%) etwas höher. Die vergangene Woche hatte der Leitindex mit einem Minus von 1,9 Prozent beendet. Es war die erste negative Wochenbilanz nach vier Gewinnwochen in Folge.

In den verschiedenen Händlerkommentaren ist zwar durchweg von einer gewissen Hoffnung unter den Investoren zu lesen. Gleichzeitig heben die Experten aber hervor, dass von Euphorie nicht geredet werden könne. Dies dürfte auch an den vergangenen Erfahrungen liegen. Vor zwei Wochen kamen schon einmal ähnliche Hoffnungen auf, wurden dann aber innerhalb von 24 Stunden zunichte gemacht.

Von den 20 SMI-Blue-Chips werden aktuell alle bis auf ABB (-0,3%) zwischen 0,2 und 0,4 Prozent höher erwartet. ABB werden durch eine Herabstufung von Kepler Cheuvreix auf "Hold" belastet.

Nachrichten gibt es zum Wochenstart nur wenige von Unternehmensseite. So hat der Pharmakonzern Novartis (+0,3%) die EU-Zulassung für sein Mittel Rhapsido zur Behandlung der chronischen Hautkrankheit Urtikaria erhalten.

In den hinteren Reihen fallen noch Inficon (+1,3%) auf. Gleich drei Analysehäuser haben zum Wochenstart ihre Kursziele für die Papiere nach oben angepasst.


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