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Börse: Eröffnungsbericht   25.06.2026 08:45:13

Aktien Schweiz Vorbörse: SMI erneut auf Rekordkurs

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Donnerstag an die Gewinne des Vortags anknüpfen, die den SMI auf ein neues Allzeithoch gehievt hatten. Die Vorgaben von der Wall Street sind zwar durchzogen. Die nach US-Börsenschluss vorgelegten und mit Spannung erwarteten Quartalszahlen des US-Speicherchip-Spezialisten Micron waren dann allerdings sehr gut.

"Das könnte für die Techpapiere nach ein paar schwierigen Tagen den Wendepunkt darstellen", meint ein Händler. Nachbörslich legten Micron denn auch deutlich zu. Und in Asien schossen die Leitindizes in Japan und Südkorea um knapp 5 rsp. 6 Prozent nach oben. Gut für die Stimmung an den Aktienmärkten ist auch die Ölpreisentwicklung: Der Preis für ein Fass der Sorte Brent gab in der Nacht weiter nach.

Der Blick der Anleger richtet sich nun aber auch auf den frühen Nachmittag, wenn eine ganze Reihe wichtiger US-Konjunktur- und Inflationsdaten publiziert werden. Ganz besonders werden die Märkte auf den PCE-Preisindex schauen, der als einer der wichtigsten Indikatoren für die US-Notenbank Fed gilt.

Die Bank Julius Bär erwartet den Leitindex SMI um 8.15 Uhr 0,30 Prozent im Plus bei 14'160,00 Punkten. Am Vortag hatte der SMI am späten Nachmittag bei 14'142,38 Punkten ein neues Rekordhoch markiert, aber leicht darunter geschlossen.

Im SMI sind 17 Papiere vorbörslich im Plus und nur drei leicht im Minus.

Von der Spitze grüssen Lonza (+0,9%) nach einem positiven Analystenkommentar. Dahinter schneiden die arg gebeutelten Partners Group sowie ABB (beide +0,9%) am besten ab. Gefragt sind auch Logitech (+0,7%).

Etwas ausgebremst wird der SMI laut den vorbörslichen Signalen vom Schwergewicht Nestlé, das leicht im Minus erwartet wird.

Am breiten Markt legen - Micron sei Dank - die Technologiepapiere deutlich zu. VAT, Inficon, AMS Osram und Comet werden zwischen 1,5 und 2,6 Prozent höher gesehen.

Bei den Gewinnern haben sich aber auch die DocMorris-Papiere eingereiht, nachdem das Unternehmen ein Sparprogramm mit Stellenabbau angekündigt hat.


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