Aktien Schweiz Vorbörse: Verhaltener Start in Monat September erwartet
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Dienstag wenig verändert in den Handel starten. Damit zeichnet sich ein verhaltener Auftakt in den saisonal eher schwachen Börsenmonat September ab. Gestützt wird der Leitindex SMI dabei von Kursgewinnen bei UBS und Novartis.
An der Wall Street hatten die wichtigsten Indizes am Montag nachgegeben, während die asiatischen Börsen am Dienstag uneinheitlich tendieren. Steigende Ölpreise und höhere US-Anleiherenditen sorgen für Zurückhaltung. Etwas Unterstützung liefern dagegen die jüngsten Konjunkturdaten aus China: Die Einkaufsmanagerindizes deuten laut Marktbeobachtern auf erste Anzeichen einer Belebung hin.
Unsicherheit bringt dagegen die erneute Eskalation im Konflikt zwischen den USA und Iran. Die jüngsten gegenseitigen Angriffe haben die Ölpreise weiter nach oben getrieben. "Das schürt die Sorgen, dass der Inflationsdruck länger hoch bleibt", so ein Marktbeobachter. Am Markt wird eine Zinserhöhung der US-Notenbank im September inzwischen wieder als wahrscheinlicher eingeschätzt.
Die Bank Julius Bär berechnet den SMI gegen 08.15 Uhr 0,12 Prozent tiefer bei 14'270 Punkten. Dabei stehen lediglich drei Gewinner 17 Verlierern gegenüber.
Am deutlichsten legen UBS (+1,8%) zu. Hier sorgt die Aussicht auf eine "Kompromisslösung" bei der Regulierung für Unterstützung. Novartis (+0,9%) profitieren von positiven Studiendaten. Daneben rücken Logitech um 0,5 Prozent vor.
Klarer Verlierer sind vorbörslich Partners Group (-5,0%) nach schwachen Halbjahreszahlen. Auch Swiss Life (-0,4%) notieren nach Zahlen etwas leichter. Givaudan (-1,7%) werden von einer Rückstufung durch den US-Broker Jefferies belastet.
In der zweiten Reihe hat der Schliesstechnikkonzern Dormakaba (+2,6%) seine Jahreszahlen 2025/26 vorgelegt. Straumann (+3,8%) profitieren derweil von einer Kaufempfehlung der UBS.
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