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Markt und Börse   08.09.2026 08:45:15

Aktien Schweiz Vorbörse: Novartis zieht SMI erneut ins Minus

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Dienstag tiefer in den Handel starten. Belastet wird der Leitindex SMI wie bereits am Vortag vor allem von Novartis nach einem weiteren Forschungsrückschlag. Auch die hohen Energiepreise und die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten dämpfen die Stimmung.

Die Lage rund um die Strasse von Hormus bleibt dabei ein Belastungsfaktor. Hoffnungen auf einen möglichen Korridor für Tanker stünden weiterhin militärischen Risiken gegenüber, heisst es am Markt. Der Brent-Preis zog weiter an und notiert mit zuletzt rund 98,38 US-Dollar je Barrel nur noch knapp unter der Marke von 100 Dollar.

Novartis mit erneutem Rückschlag

Die Bank Julius Bär berechnet den Swiss Market Index gegen 08.10 Uhr um 0,84 Prozent tiefer bei 14'160 Punkten. Der breite SMIM tendiert dagegen nahezu unverändert.

Wie schon am Vortag wird der Leitindex vor allem von Novartis (-5,2%) nach unten gezogen. Der Produktkandidat Del-desiran zur Behandlung einer seltenen Muskelerkrankung hat in einer Phase-III-Studie den primären Endpunkt verfehlt. Bereits am Vortag hatten enttäuschende Studiendaten zu Pelacarsen die Novartis-Aktie um 3,2 Prozent belastet.

Zu den wenigen Gewinnern im SMI zählen vorbörslich Roche PS (+0,6%) und Swiss Re (+0,4%). Die übrigen Blue Chips geben zwischen um 0,1 bis 0,2 Prozent nach.

Sandoz und Oerlikon im Fokus

Im breiten Markt stehen unter anderem mehrere Kapitalmarkttage im Fokus. Sandoz (+1,4%) hat neue Wachstumsziele bis 2030 vorgestellt und will den Ausbau des Biosimilar-Geschäfts vorantreiben.

Auch Oerlikon (+1,8%) hat neue Mittelfristziele präsentiert. UBS wertet diese in einem Kommentar leicht positiv. Die Vorgaben von mehr als 2 Milliarden Franken Umsatz und einer bereinigten EBITDA-Marge von über 20 Prozent bis 2030 lägen etwas über den Markterwartungen, erschienen aber realistisch.

Unter den weiteren Gewinnern finden sich SFS (+0,6%) und Bachem (+0,9%), die beide von Kurszielerhöhungen profitieren.


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