Solvalor 61 steigert Gewinn und erhöht Dividende
Lausanne (awp) - Der auf die Westschweiz fokussierte Immobilienfonds Solvalor 61 hat im Geschäftsjahr 2025/26 (per 30. Juni) mehr Mieteinnahmen erzielt und den Gewinn deutlich gesteigert. Die Anleger sollen erneut eine höhere Dividende erhalten.
Die Mieteinnahmen stiegen um 5,9 Prozent beziehungsweise 4,4 Millionen Franken auf rund 79,3 Millionen Franken, wie der Fonds am Dienstagabend mitteilte. Davon steuerten Zukäufe 2,2 Millionen bei. Das organische Wachstum belief sich auf 1,7 Prozent. Die Mietzinsausfallrate sank leicht auf 0,92 von 0,94 Prozent.
Auch die Profitabilität verbesserte sich. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 67,7 von 66,2 Prozent. Gleichzeitig sank der Aufwand für die Hypothekarfinanzierung um knapp 13 Prozent.
Unter dem Strich stieg das Nettoergebnis um 11,8 Prozent auf 38,0 Millionen Franken. Einschliesslich realisierter Kapitalgewinne, unter anderem aus Wohnungsverkäufen in Lausanne, erreichte das realisierte Ergebnis 42,7 Millionen.
Die Anleger sollen eine in der Schweiz steuerfreie Dividende von 5,45 Franken je Anteil erhalten, nach 5,40 Franken im Vorjahr.
Kräftig gewachsen ist auch das Immobilienportfolio. Insgesamt kaufte Solvalor 61 im Berichtsjahr 14 Liegenschaften für 181 Millionen Franken. Ende Juni umfasste das Portfolio 131 Liegenschaften mit einem Verkehrswert von 2,11 Milliarden Franken, nach 1,79 Milliarden ein Jahr zuvor. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Wohnimmobilien in der Westschweiz.
Zur Finanzierung des weiteren Wachstums ist im Oktober wie bereits bekannt eine Kapitalerhöhung geplant. Dabei sollen rund 141 Millionen Franken aufgenommen werden. Der Ausgabepries beträgt 258,50 Franken pro Anteil. Es werden maximal 546'672 neue Anteile ausgegeben. Die Liberierung der neuen Anteile ist für den 6. November vorgesehen. Mit dem Geld will der Fonds bereits getätigte Zukäufe sowie Bau- und Renovationsprojekte finanzieren und Hypothekarschulden zurückzahlen.
Zum gleichen Thema
| NEUE PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN | 29.09.2026 21:20:56 | OpenAI streicht neues Modell - und setzt auf KI-Agenten |