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Restrukturierung und Turn-Around   01.04.2025 07:58:09

Pierer Mobility weist Bankforderung über 65 Millionen Euro zurück

Wels (awp) - Die angeschlagene Pierer Mobility sieht sich mit einer Bankforderung über 65 Millionen Euro konfrontiert. Diese stütze sich allerdings auf sogenannte "Comfort Letters", aus welchen sich keine Zahlungsverpflichtung für Pierer ableiten lasse, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Man weise die in Online-Medien publik gewordene Forderung denn auch entschieden zurück.

Die Forderung kommt für Pierer Mobility und deren Tochtergesellschaft KTM zeitlich ungelegen. So hatten Gläubiger am 25. März einem Sanierungsplan zugestimmt und dabei eine Kassaquote von 30 Prozent akzeptiert, wie letzte Woche bekannt gegeben wurde. Damit muss für eine Sanierung bis am 23. Mai 2025 noch ein Betrag von 600 Millionen Euro aufgetrieben werden, wie es heisst. Die Suche nach Investoren laufe auf Hochtouren.

Derweil hat der Zweiradhersteller KTM die Produktion am 17. März wieder aufgenommen. Dafür habe man sich finanzielle Mittel in Höhe von 50 Millionen Euro verschafft, heisst es weiter. In früheren Mitteilung war von 150 Millionen Euro die Rede gewesen, welche für das Hochfahren der Produktion notwendig seien.


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