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Dividende   04.03.2026 08:02:50

Bayer mit weiterem Milliardenverlust - Operativ etwas besser als gedacht

LEVERKUSEN (awp international) - Die Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten in den USA haben Bayer 2025 noch tiefer in die Verlustzone gerissen. Unter dem Strich wuchs der Nettoverlust um gut eine Milliarde Euro auf knapp 3,6 Milliarden Euro, wie der Pharma- und Agrarchemiekonzern am Mittwoch mitteilte. Damit haben die Glyphosat- und PCB-Klagen in den USA einmal mehr schwer belastet. Um vor allem das Thema Glyphosat-Klagen abhaken zu können, hatte Bayer erst vor wenigen Wochen einen angestrebten Sammelvergleich angekündigt, der viel Geld kosten wird, aber noch nicht in trockenen Tüchern ist. Zudem hoffen die Leverkusener weiterhin auf ein positives Grundsatzurteil des obersten US-Gerichts, was ebenfalls helfen soll, die Klagewelle zu beenden.

Mit Blick auf das Tagesgeschäft sank der Konzernumsatz 2025 um 2,2 Prozent auf 45,58 Milliarden Euro. Dabei belasteten aber erneut Wechselkurseffekte. Diese sowie Portfolioveränderungen herausgerechnet ergibt sich ein Plus von 1,1 Prozent. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent auf 9,67 Milliarden Euro. Beide Werte liegen etwas über den mittleren Analystenschätzungen.


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