Unternehmensergebnis
30.07.2026 09:24:17
Bis um 9.15 Uhr notiert die Aktie in einem praktisch unveränderten Gesamtmarkt (SPI) 3,4 Prozent tiefer bei 47,74 Franken. Im bisherigen Jahresverlauf stand ein Plus von knapp 5 Prozent zu Buche.
Der Reisedetailhändler aus Basel wurde im ersten Halbjahr durch den Iran-Krieg gebremst. Das organische Wachstum verlangsamte sich im zweiten Quartal auf 2,9 von 4,7 Prozent im ersten und lag damit deutlich unter der Zielbandbreite von 5 bis 7 Prozent. Die Kern-EBITDA-Marge sank auf 9,1 von 9,3 Prozent. Die Zahlen lagen allerdings im Rahmen der Analystenerwartungen.
Die meisten Analysten sprechen zwar von weitgehend erwartungsgemässen Resultaten. Positiv hervorgehoben werden der robuste freie Cashflow sowie die Bestätigung der mittelfristigen Ziele. Gleichzeitig sehen mehrere Experten aber weiterhin Gegenwind für die Gewinnentwicklung. Belastend wirken der Nahost-Konflikt sowie die Anlaufkosten der neuen Standorte am New Yorker Flughafen JFK und in Shanghai Pudong.
Besonders skeptisch äussert sich die UBS. Zwar bescheinigt die Grossbank Avolta eine solide operative Umsetzung. Die Markterwartungen für das Gesamtjahr hält sie jedoch angesichts der anhaltenden geopolitischen Risiken und der hohen Anlaufkosten für zu optimistisch. Entsprechend sieht sie Abwärtspotenzial bei den Gewinnerwartungen.
Vontobel bewertet die Zahlen dagegen als solide und verweist auf eine weiterhin widerstandsfähige Nachfrage im Reisegeschäft. Der höhere freie Cashflow sei der eigentliche Lichtblick des Halbjahres. Gleichzeitig dürfte das Erreichen der Wachstums- und Margenziele im laufenden Jahr wegen des Nahost-Konflikts und der Anlaufkosten anspruchsvoll bleiben.
Avolta-Aktie nach H1-Zahlen unter Druck
Zürich (awp) - Die Aktien von Avolta geraten am Donnerstag nach den Halbjahreszahlen unter Druck. Die Resultate fielen zwar ohne grössere Überraschungen aus. Analysten sehen aber weiterhin Gegenwind für die Gewinnentwicklung und halten die Konsensschätzungen für das Gesamtjahr teilweise für zu optimistisch.Bis um 9.15 Uhr notiert die Aktie in einem praktisch unveränderten Gesamtmarkt (SPI) 3,4 Prozent tiefer bei 47,74 Franken. Im bisherigen Jahresverlauf stand ein Plus von knapp 5 Prozent zu Buche.
Der Reisedetailhändler aus Basel wurde im ersten Halbjahr durch den Iran-Krieg gebremst. Das organische Wachstum verlangsamte sich im zweiten Quartal auf 2,9 von 4,7 Prozent im ersten und lag damit deutlich unter der Zielbandbreite von 5 bis 7 Prozent. Die Kern-EBITDA-Marge sank auf 9,1 von 9,3 Prozent. Die Zahlen lagen allerdings im Rahmen der Analystenerwartungen.
Die meisten Analysten sprechen zwar von weitgehend erwartungsgemässen Resultaten. Positiv hervorgehoben werden der robuste freie Cashflow sowie die Bestätigung der mittelfristigen Ziele. Gleichzeitig sehen mehrere Experten aber weiterhin Gegenwind für die Gewinnentwicklung. Belastend wirken der Nahost-Konflikt sowie die Anlaufkosten der neuen Standorte am New Yorker Flughafen JFK und in Shanghai Pudong.
Besonders skeptisch äussert sich die UBS. Zwar bescheinigt die Grossbank Avolta eine solide operative Umsetzung. Die Markterwartungen für das Gesamtjahr hält sie jedoch angesichts der anhaltenden geopolitischen Risiken und der hohen Anlaufkosten für zu optimistisch. Entsprechend sieht sie Abwärtspotenzial bei den Gewinnerwartungen.
Vontobel bewertet die Zahlen dagegen als solide und verweist auf eine weiterhin widerstandsfähige Nachfrage im Reisegeschäft. Der höhere freie Cashflow sei der eigentliche Lichtblick des Halbjahres. Gleichzeitig dürfte das Erreichen der Wachstums- und Margenziele im laufenden Jahr wegen des Nahost-Konflikts und der Anlaufkosten anspruchsvoll bleiben.
Zum gleichen Thema
| UNTERNEHMENSERGEBNIS | 30.07.2026 10:47:38 | Lloyds setzt sich neue Renditeziele - Gewinn überrascht positiv |
Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Avolta N | 49.96 |
+0.52
+1.05%
|
55.80 | 43.28 | 279'679.00 |