Dividende
10.03.2026 14:05:22
Die Erträge legten 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 2,6 Milliarden Franken zu, wie die auf Privatmarkt-Anlagen spezialisierte Gruppe am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA stieg auf 1,6 Milliarden (+19%) und unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 1,3 Milliarden Franken (+12%).
Die Aktionärinnen und Aktionäre dürfen sich nun über eine um knapp 10 Prozent höhere Dividende von 46 Franken je Aktie freuen. Letztes Jahr sei Partners Group überproportional gewachsen, sagte CEO David Layton.
___ Ziele bestätigt
Der Zuger Asset Manager machte 2025 mit erfolgreichen Verkäufen von Beteiligungen ordentlich Kasse. Die performanceabhängigen Einnahmen trugen 32 Prozent zu den Gesamterträgen bei nach 24 Prozent im Jahr zuvor. In absoluten Zahlen stiegen sie um 60 Prozent auf 819 Millionen. Die Management Fees lagen bei 1,7 Milliarden Franken (+7%).
Die Ziele für das laufende Jahr und das langfristige Ziel für die verwalteten Vermögen wurden bestätigt.
___ Gut positioniert für KI-Disruption
Bezüglich der Ängste durch KI-Umbrüche winkte Partners Group derweil ab. Partners Group sei davon nicht stark betroffen, sagte CEO Layton.
Das Exposure sowohl in Private Credit als auch im Software-Sektor sei gemessen am Vermögen sehr gering. Das entsprechende Engagement sei bewusst reduziert worden, und auch wenn es zum totalen Markteinbruch kommen sollte, sei der Effekt auf Partners Group gering. Vielmehr dürften die Beteiligungen, welche man in diesem Bereich halte, vom Rückenwind durch die KI-Entwicklungen profitieren.
Auch Verwaltungsratspräsident Steffen Meister zeigte sich am Investorentag sehr enthusiastisch: Die Zuger Private-Equity-Firma sei gut positioniert für die "Schöne neue Welt". Unternehmen, die Künstliche Intelligenz und Technologie in bessere Geschäftsmodelle umsetzen könnten, werden andere Unternehmen signifikant outperformen, so Meisters Meinung. Und: Die "The winner takes 'a lot'"-Dynamik sei zunehmend von Skaleneffekten und Plattform-Effekten bestimmt, was das Geschäftsmodell von Partners Group ausmache.
___ Investoren noch nicht überzeugt
An der Börse verlieren Partners Group am Dienstag gegen 13.30 Uhr jedoch 1,4 Prozent auf 801 Franken, während der SMI mit +0,20 Prozent etwas fester tendiert. Die Titel des Zuger Asset Managers waren zuletzt massiv zurückgekommen, und stehen im laufenden Jahr über 18 Prozent im Minus. Das letzte Hoch vor gut einem Jahr bei 1426,50 Franken ist in weite Ferne gerückt, und das Allzeithoch bei 1667 Franken vom November 2021 scheint in naher Zeit unerreichbar.
Die Aktie habe in jüngerer Vergangenheit massiv und ungerechtfertigt unter Sektor-Themen wie Software-Exposure und Rücknahmen im Private-Credit-Bereich gelitten, kommentierte ZKB-Analyst Daniel Regli. Er hoffe, dass die geschaffene Klarheit und die Tatsache, dass Partners Group vergleichsweise kaum von den Themen betroffen sei, der Aktie neuen Aufwind verleihen werde.
Partners Group beschwichtigt KI-Sorgen - Anleger bleiben zögerlich
Baar (awp) - Partners Group ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen und hat den Gewinn klar gesteigert. Mit Blick in die Zukunft wollte das Management am Investorentag vor allem auch Sorgen über mögliche negative Auswirkungen durch die KI-Welle zerstreuen. Der Aktienkurs kommt nach einem zuletzt sehr schwachen Verlauf aber (noch) nicht so richtig in Schwung.Die Erträge legten 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 2,6 Milliarden Franken zu, wie die auf Privatmarkt-Anlagen spezialisierte Gruppe am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA stieg auf 1,6 Milliarden (+19%) und unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 1,3 Milliarden Franken (+12%).
Die Aktionärinnen und Aktionäre dürfen sich nun über eine um knapp 10 Prozent höhere Dividende von 46 Franken je Aktie freuen. Letztes Jahr sei Partners Group überproportional gewachsen, sagte CEO David Layton.
___ Ziele bestätigt
Der Zuger Asset Manager machte 2025 mit erfolgreichen Verkäufen von Beteiligungen ordentlich Kasse. Die performanceabhängigen Einnahmen trugen 32 Prozent zu den Gesamterträgen bei nach 24 Prozent im Jahr zuvor. In absoluten Zahlen stiegen sie um 60 Prozent auf 819 Millionen. Die Management Fees lagen bei 1,7 Milliarden Franken (+7%).
Die Ziele für das laufende Jahr und das langfristige Ziel für die verwalteten Vermögen wurden bestätigt.
___ Gut positioniert für KI-Disruption
Bezüglich der Ängste durch KI-Umbrüche winkte Partners Group derweil ab. Partners Group sei davon nicht stark betroffen, sagte CEO Layton.
Das Exposure sowohl in Private Credit als auch im Software-Sektor sei gemessen am Vermögen sehr gering. Das entsprechende Engagement sei bewusst reduziert worden, und auch wenn es zum totalen Markteinbruch kommen sollte, sei der Effekt auf Partners Group gering. Vielmehr dürften die Beteiligungen, welche man in diesem Bereich halte, vom Rückenwind durch die KI-Entwicklungen profitieren.
Auch Verwaltungsratspräsident Steffen Meister zeigte sich am Investorentag sehr enthusiastisch: Die Zuger Private-Equity-Firma sei gut positioniert für die "Schöne neue Welt". Unternehmen, die Künstliche Intelligenz und Technologie in bessere Geschäftsmodelle umsetzen könnten, werden andere Unternehmen signifikant outperformen, so Meisters Meinung. Und: Die "The winner takes 'a lot'"-Dynamik sei zunehmend von Skaleneffekten und Plattform-Effekten bestimmt, was das Geschäftsmodell von Partners Group ausmache.
___ Investoren noch nicht überzeugt
An der Börse verlieren Partners Group am Dienstag gegen 13.30 Uhr jedoch 1,4 Prozent auf 801 Franken, während der SMI mit +0,20 Prozent etwas fester tendiert. Die Titel des Zuger Asset Managers waren zuletzt massiv zurückgekommen, und stehen im laufenden Jahr über 18 Prozent im Minus. Das letzte Hoch vor gut einem Jahr bei 1426,50 Franken ist in weite Ferne gerückt, und das Allzeithoch bei 1667 Franken vom November 2021 scheint in naher Zeit unerreichbar.
Die Aktie habe in jüngerer Vergangenheit massiv und ungerechtfertigt unter Sektor-Themen wie Software-Exposure und Rücknahmen im Private-Credit-Bereich gelitten, kommentierte ZKB-Analyst Daniel Regli. Er hoffe, dass die geschaffene Klarheit und die Tatsache, dass Partners Group vergleichsweise kaum von den Themen betroffen sei, der Aktie neuen Aufwind verleihen werde.
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Betroffene Instrumente
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| Part Grp Hldg N | 806.20 |
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1'097.50 | 789.40 | 117'917.00 |