Volkswirtschaft
30.04.2026 06:59:13
Laut der am Donnerstag veröffentlichten CFO-Umfrage von Deloitte Schweiz erwarten 38 Prozent der befragten Finanzchefs in den kommenden zwölf Monaten eine positive Entwicklung der Schweizer Wirtschaft. 19 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung. Vor einem Jahr war die Stimmung noch deutlich pessimistischer gewesen.
Für das eigene Unternehmen zeigen sich die Finanzchefs noch optimistischer: 57 Prozent erwarten eine positive Geschäftsentwicklung und nur 19 Prozent eine negative.
___ Starker Franken belastet Margen
Als grösster Margendruck wird der starke Franken genannt, den 68 Prozent der Befragten als Problem sehen. Dahinter folgen Personalkosten, steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie höhere Einkaufspreise.
Die hohen Lohnkosten schlagen sich zunehmend in den Personal- und Investitionsplänen nieder. Während 30 Prozent der CFOs mit einem Stellenabbau in der Schweiz rechnen, planen 37 Prozent einen Ausbau der Beschäftigung im Ausland.
Auch bei den Investitionen zeigt sich eine Verlagerung: 39 Prozent wollen stärker im Ausland investieren, während 27 Prozent hierzulande höhere Investitionen planen.
___ KI soll Kosten senken - IT-Ausgaben steigen
Gleichzeitig setzen die Führungskräfte verstärkt auf künstliche Intelligenz. Fast die Hälfte der CFOs erwartet in den kommenden drei Jahren sinkende Lohnkosten durch den Einsatz von KI. Insgesamt rechnen 40 Prozent der Befragten mit einer Senkung der Unternehmenskosten durch KI, während lediglich 12 Prozent von steigenden Gesamtkosten ausgehen.
Dem stehen allerdings hohe Investitionen gegenüber. Rund zwei Drittel der CFOs rechnen mit steigenden Technologie- und IT-Kosten infolge der KI-Implementierung. Zudem erwarten 27 Prozent höhere sonstige Personalkosten, etwa für Weiterbildung und Umschulungen.
Für die Umfrage befragte Deloitte Schweiz zwischen dem 2. und 25. März 2026 online 126 Finanzchefs "aus allen wichtigen Branchen" von kotierten und nicht kotierten Unternehmen.
Schweizer Finanzchefs erwarten sinkende Lohnkosten dank KI
Zürich (awp) - Schweizer Finanzchefs blicken laut einer Umfrage trotz geopolitischer Spannungen wieder etwas zuversichtlicher auf die Konjunktur. Zudem rechnen viele der Manager mit sinkenden Personalkosten durch den Einsatz von KI.Laut der am Donnerstag veröffentlichten CFO-Umfrage von Deloitte Schweiz erwarten 38 Prozent der befragten Finanzchefs in den kommenden zwölf Monaten eine positive Entwicklung der Schweizer Wirtschaft. 19 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung. Vor einem Jahr war die Stimmung noch deutlich pessimistischer gewesen.
Für das eigene Unternehmen zeigen sich die Finanzchefs noch optimistischer: 57 Prozent erwarten eine positive Geschäftsentwicklung und nur 19 Prozent eine negative.
___ Starker Franken belastet Margen
Als grösster Margendruck wird der starke Franken genannt, den 68 Prozent der Befragten als Problem sehen. Dahinter folgen Personalkosten, steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie höhere Einkaufspreise.
Die hohen Lohnkosten schlagen sich zunehmend in den Personal- und Investitionsplänen nieder. Während 30 Prozent der CFOs mit einem Stellenabbau in der Schweiz rechnen, planen 37 Prozent einen Ausbau der Beschäftigung im Ausland.
Auch bei den Investitionen zeigt sich eine Verlagerung: 39 Prozent wollen stärker im Ausland investieren, während 27 Prozent hierzulande höhere Investitionen planen.
___ KI soll Kosten senken - IT-Ausgaben steigen
Gleichzeitig setzen die Führungskräfte verstärkt auf künstliche Intelligenz. Fast die Hälfte der CFOs erwartet in den kommenden drei Jahren sinkende Lohnkosten durch den Einsatz von KI. Insgesamt rechnen 40 Prozent der Befragten mit einer Senkung der Unternehmenskosten durch KI, während lediglich 12 Prozent von steigenden Gesamtkosten ausgehen.
Dem stehen allerdings hohe Investitionen gegenüber. Rund zwei Drittel der CFOs rechnen mit steigenden Technologie- und IT-Kosten infolge der KI-Implementierung. Zudem erwarten 27 Prozent höhere sonstige Personalkosten, etwa für Weiterbildung und Umschulungen.
Für die Umfrage befragte Deloitte Schweiz zwischen dem 2. und 25. März 2026 online 126 Finanzchefs "aus allen wichtigen Branchen" von kotierten und nicht kotierten Unternehmen.
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