Devisenmarkt
19.08.2026 17:50:20
So fiel der Dollar zum Franken um mehr als ein Prozent zurück und notierte mit 0,7984 sogar kurzzeitig wieder unter der Marke von 0,80 Franken. Aktuell geht das Paar zu 0,8014 um, nachdem es am Mittag noch 0,8104 waren. Auch zum Euro büsste der Dollar deutlich an Boden ein und sinkt am Nachmittag auf 1,1663 nach 1,1604 um die Mittagzeit.
Der US-Anleihemarkt reagierte mit sinkenden Renditen auf die unerwartete Ankündigung des US-Finanzministeriums, die Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen. Der Schritt des Finanzministeriums signalisiert Besorgnis über den anhaltenden Ausverkauf am Anleihenmarkt, der die Renditen für 30-jährige Anleihen auf den höchsten Stand seit 2007 getrieben hatte. Der zuletzt deutliche Anstieg der Renditen hatte Sorgen an den Finanzmärkten ausgelöst.
___ EUR/CHF im Windschatten
Gleichzeitig profitiert auch der Franken zum Euro von den US-Ankündigungen. So notiert der EUR/CHF-Kurs nun bei 0,9347, nachdem es um die Mittagszeit noch 0,9404 waren. Händler erklären diese plötzliche Frankenstärke vor allem mit zwei gleichzeitigen Entwicklungen.
So hatte sich der Franken die letzten Wochen eher von seiner schwachen Seite gezeigt. Die US-Ankündigung sei daher nur als Katalysator zu verstehen, der nun zu einer Gegenbewegung geführt habe, sagte ein Händler zur Nachrichtenagentur AWP. So habe vor allem die grosse Zinsdifferenz zu den USA und zur Eurozone zuletzt eher den Franken unter Druck gesetzt.
Zudem könnte auch die Rolle des Franken als "sicherer Hafen" eine Rolle spielen. So hat der Iran mit Angriffen auf europäischem Boden gedroht, was für Verunsicherung sorgt und Anleger eher in Krisenwährungen wie den Franken treibt. Es könne daher insgesamt weniger von einer wirklichen Frankenstärke gesprochen werden, als vielmehr von einer Mischung von verschiedenen Faktoren, die dem Franken zugute kommen, so ein Händler weiter.
Devisen: Franken im Zuge der Rückkäufe von US-Staatsanleihen gefragt
Zürich (awp) - Die angekündigten verstärkten Rückkäufe von US-Staatsanleihen haben zu einigen Verwerfungen an den Devisenmärkten geführt. Sie setzten nicht nur den US-Dollar deutlich unter Druck, sondern wirkten auch als Katalysator für den Franken.So fiel der Dollar zum Franken um mehr als ein Prozent zurück und notierte mit 0,7984 sogar kurzzeitig wieder unter der Marke von 0,80 Franken. Aktuell geht das Paar zu 0,8014 um, nachdem es am Mittag noch 0,8104 waren. Auch zum Euro büsste der Dollar deutlich an Boden ein und sinkt am Nachmittag auf 1,1663 nach 1,1604 um die Mittagzeit.
Der US-Anleihemarkt reagierte mit sinkenden Renditen auf die unerwartete Ankündigung des US-Finanzministeriums, die Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen. Der Schritt des Finanzministeriums signalisiert Besorgnis über den anhaltenden Ausverkauf am Anleihenmarkt, der die Renditen für 30-jährige Anleihen auf den höchsten Stand seit 2007 getrieben hatte. Der zuletzt deutliche Anstieg der Renditen hatte Sorgen an den Finanzmärkten ausgelöst.
___ EUR/CHF im Windschatten
Gleichzeitig profitiert auch der Franken zum Euro von den US-Ankündigungen. So notiert der EUR/CHF-Kurs nun bei 0,9347, nachdem es um die Mittagszeit noch 0,9404 waren. Händler erklären diese plötzliche Frankenstärke vor allem mit zwei gleichzeitigen Entwicklungen.
So hatte sich der Franken die letzten Wochen eher von seiner schwachen Seite gezeigt. Die US-Ankündigung sei daher nur als Katalysator zu verstehen, der nun zu einer Gegenbewegung geführt habe, sagte ein Händler zur Nachrichtenagentur AWP. So habe vor allem die grosse Zinsdifferenz zu den USA und zur Eurozone zuletzt eher den Franken unter Druck gesetzt.
Zudem könnte auch die Rolle des Franken als "sicherer Hafen" eine Rolle spielen. So hat der Iran mit Angriffen auf europäischem Boden gedroht, was für Verunsicherung sorgt und Anleger eher in Krisenwährungen wie den Franken treibt. Es könne daher insgesamt weniger von einer wirklichen Frankenstärke gesprochen werden, als vielmehr von einer Mischung von verschiedenen Faktoren, die dem Franken zugute kommen, so ein Händler weiter.
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