Devisen: Wenig Bewegung - Franken leicht fester
Zürich (awp) - Am Devisenmarkt sind am Freitagmorgen kaum grössere Bewegungen auszumachen zwischen den Hauptwährungen US-Dollar, Euro und Franken. Ob die für den Nachmittag angesagten US-Konjunkturdaten das Zeug für grössere Bewegungen haben, bleibt abzuwarten.
Das EUR/USD-Paar pendelt am Freitag (wie schon am Donnerstag) um die Marke von 1,18, zuletzt waren es 1,1803. Ganz leicht fester zeigt sich der Franken gegenüber beiden Währungen: Das USD/CHF-Paar ging zuletzt bei 0,7722 um nach 0,7739 am Vorabend, bei EUR/CHF sind es 0,9114 nach 0,9131.
Am Morgen wurde ein deutlicher Anstieg der Inflation in Frankreich gemeldet. Im Februar legten die für europäische Vergleichszwecke berechneten Konsumentenpreise im Jahresvergleich um 1,1 Prozent zu. Im Januar hatte die Teuerung nur bei 0,4 Prozent gelegen. Auch in Spanien hat sich die Inflation etwas verstärkt. Hier liegt die Jahresrate mit 2,5 Prozent über der von der Europäischen Zentralbank (EZB) anvisierten Zielmarke von mittelfristig zwei Prozent. Im weiteren Tagesverlauf werden auch die Preisdaten aus Deutschland erwartet.
Am Nachmittag stehen ausserdem aus den USA die Produzentenpreise für den Januar, der MNI Chicago PMI ebenfalls für den Januar und später noch die Bauinvestitionen für den Dezember auf der Agenda. Eigentlich sei eher nicht zu erwarten, dass diese Daten zu grösseren Bewegungen führen, heiss es im Handel. Im Moment schaue der Markt eher auf die Politik. Vor allem die Entwicklung im Iran habe das Potential für Verwerfungen an den Devisenmärkten.
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