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Unternehmensergebnis   02.03.2026 12:37:51

Lufthansa meidet Luftraum im Nahen Osten weitgehend

FRANKFURT (awp international) - Die Lufthansa meidet wegen des Iran-Kriegs den Nahen Osten weitgehend. Bis einschliesslich 8. März werde der Luftraum über Israel, Libanon, Jordanien und Irak nicht von den Airlines der Lufthansa-Gruppe genutzt, teilte die grösste deutsche Fluggesellschaft in Frankfurt mit.

Auch Qatar, Kuweit, Bahrain, Dammam und Iran seien von dieser Vorsichtsmassnahme betroffen, hiess es weiter. Zudem werde der Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate bis einschliesslich 4. März nicht genutzt.

Flüge zu Zielen im Nahen Osten nimmt die Lufthansa - wie teils bereits verkündet - weitgehend aus ihrem Programm. So setzen die Airlines des Konzerns Verbindungen nach Tel Aviv (Israel), Beirut (Libanon), Amman (Jordanien), Erbil (Irak), Dammam (Saudi Arabien) und Teheran (Iran) bis 8. März aus. Das gelte auch für Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi bis und mit 4. März.

Bereits am Sonntag hatte die zum Lufthansa-Konzern gehörende Swiss gemeldet, dass sie wegen der angespannten Lage im Nahen Osten die Aussetzung ihrer Flüge nach Dubai und Tel Aviv verlängert. Verbindungen nach Dubai fallen bis und mit Mittwoch 4. März aus, jene nach Tel Aviv bis und mit Sonntag 8. März.

Kunden können kostenlos umbuchen oder bekommen Geld zurück

Betroffene Fluggäste könnten kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder erhielten den vollständigen Ticketpreis zurück, so die Lufthansa. "Die Sicherheit für Passagiere und Crews hat für die Lufthansa Group stets oberste Priorität."

Wegen des Iran-Kriegs sind viele Reisende, darunter auch Urlauber aus Deutschland, im Nahen Osten gestrandet. Angaben zu betroffenen Kunden machte die Lufthansa nicht.

Der Konzern beobachte kontinuierlich die Sicherheitslage im Nahen Osten und stehe in engem Kontakt mit den Behörden, so die Lufthansa. "Sobald es die Lage vor Ort und die damit verbundenen Luftraumsperrungen erlauben, werden wir über zusätzliche Flüge aus der Region entscheiden, um unseren Gästen baldmöglichst eine Heimreise anbieten zu können.


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