Starker Euro belastet Henkel - Dividende soll leicht steigen
DÜSSELDORF (awp international) - Der Konsumgüterkonzern Henkel hat 2025 in einem schwierigen Umfeld weniger umgesetzt und im Tagesgeschäft etwas weniger verdient. Für das laufende Jahr zeigt sich das Management weiterhin vorsichtig. So soll der Umsatz im laufenden Jahr ohne Währungs- und Portfolioeffekte um ein bis drei Prozent zulegen, wie das Dax-Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Analysten hatten hier im Mittel ein Plus von 2,1 Prozent auf dem Zettel. Die bereinigte operative Marge (Ebit-Marge) soll 14,5 bis 16 Prozent erreichen. Hier erwarten Marktexperten 15,2 Prozent.
Im vergangenen Jahr sank Henkels Umsatz um fünf Prozent auf 20,5 Milliarden Euro. Ohne Währungs- und Portfolioeffekte wuchs er hingegen um 0,9 Prozent. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag mit 3,0 Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahreswert von 3,1 Milliarden. Als Grund führt Henkel negative Währungseffekte an. Die entsprechende Rendite verbesserte sich jedoch um 0,5 Prozentpunkte auf 14,8 Prozent. Der auf die Aktionäre entfallende Überschuss wuchs dank einer geringeren Steuerlast um 1,4 Prozent auf 2,04 Milliarden Euro. Die Anteilseigner sollen eine Dividende von 2,07 Euro je Vorzugsaktie erhalten, 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
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