Kardex-Chef rechnet trotz Krisen mit gutem Jahr 2026
Zürich (awp) - Kardex-Chef Jens Hardenacke blickt trotz Zollchaos und geopolitischer Krisen positiv auf den weiteren Geschäftsverlauf des Spezialisten für Intralogistik. Er rechnet mit einem "guten Jahr 2026" für Kardex, wie er im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (online am 13.04.) erklärte.
Vom Krieg im Nahen Osten ist Kardex laut Hardenacke nicht direkt betroffen. "Wir spüren jedoch eine gewisse Entscheidungshemmung bei unseren Kunden", sagte er. Kunden würden nachrechnen und überlegen, ob sie die Investition allenfalls verschieben. "Doch das ist nicht neu. Jetzt ist es der Irankrieg, vorher waren es die Zölle. Aber wir versuchen gegenzusteuern."
Bei kleineren Investments, wie etwa in der Division Automated Products, werde der Kontakt mit Kunden gesucht. "Wir erklären ihnen, dass wir bei steigenden Energiekosten den Angebotspreis nur noch befristet garantieren können", sagte Hardenacke. Im Nahen Osten sei Kardex derweil selber nicht stark vertreten.
Grundsätzlich sei Kardex mit einem guten Auftragsvolumen in das Jahr 2026 gestartet, sagte Hardenacke. "Wir profitieren in guten und in schlechten Zeiten. Wenn es hart auf hart kommt, müssen Unternehmen ihre Logistik automatisieren. Wenn es gut läuft, müssen sie ihre Logistik schneller machen." Der Druck in Richtung Automatisierung werde in den Lagerhäusern immer stärker.
Zum gleichen Thema
| ARBEIT, SOZIALES | 13.04.2026 18:48:37 | Streiks bei Lufthansa eskalieren - Zwei weitere Tage |
Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Kardex Hldg N | 252.00 |
-5.00
-1.95%
|
304.50 | 230.00 | 11'119.00 |