WEF 2026: Ukraine benötigt gut 600 Milliarden Euro für Armee
DAVOS (awp international) - Für den Unterhalt der ukrainischen Armee sind nach Angaben der Regierung innerhalb der nächsten zehn Jahre mehrere Hundert Milliarden Euro notwendig. "Wenn sich die Situation nicht ändert, das heisst das aggressive Verhalten Russland bezüglich Europas und der Welt, dann kann das in den nächsten zehn Jahren bis zu 700 Milliarden US-Dollar (gut 600 Milliarden Euro) kosten", sagte der für die EU- und Nato-Integration zuständige ukrainische Vizeregierungschef Taras Katschka bei einer Diskussionsveranstaltung beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
Wirtschaftsminister Olexij Sobolew zufolge handelt es sich bei der Summe um Verteidigungsausgaben, die nicht im ukrainischen Etat festgeschrieben sind - und somit von ausserhalb kommen müssen. Den dazu kommenden ukrainischen Anteil aus dem Haushalt an den Verteidigungsausgaben der kommenden zehn Jahre bezifferte er auf umgerechnet 425 Milliarden Euro.
Die Ukraine wehrt sich seit knapp vier Jahren mit ausländischer Hilfe gegen eine russische Invasion. Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft nach sind für das osteuropäische Land Militärhilfen von über 200 Milliarden Euro bereitgestellt worden.
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| UNTERNEHMENSERGEBNIS | 23.01.2026 07:56:08 | Autoneum 2025 mit Umsatzrückgang - Gewinn-Ziele erfüllt |
Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Rheinmetall I | 1'817.00 |
+26.50
+1.48%
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1'966.00 | 1'410.00 | 348'717.00 |
| Airbus Br Rg | 206.15 |
-0.60
-0.29%
|
221.30 | 182.38 | 1'201'938.00 |
| Thales | 255.60 |
+4.20
+1.67%
|
274.20 | 216.20 | 307'485.00 |