Unternehmensergebnis
03.11.2026 11:39:17
Der Nettoumsatz zog um 3,6 Prozent auf 2,54 Milliarden Franken an, wie der Sanitärtechnikkonzern am Dienstag mitteilte. Werden die negativen Währungseffekte ausgeklammert, ergab sich ein Plus in Lokalwährungen von 5,7 Prozent. Das hohe Wachstumstempo vom zweiten Quartal mit einem Plus von 8,8 Prozent hat sich dabei im dritten Quartal auf 5,2 Prozent verlangsamt.
Das Umsatzwachstum vom Januar bis September sei vor allem auf ein deutliches Volumenwachstum sowie auf positive Preiseffekte zurückzuführen, fasst Geberit den bisherigen Geschäftsverlauf zusammen. Treiber des Wachstums seien ein verbessertes Marktumfeld in Europa sowie eine starke Nachfrage in den meisten Regionen und über alle drei Produktbereiche hinweg gewesen, sowohl mit etablierten als auch neuen Produkten.
___ Gewinnmarge auf hohem Niveau praktisch stabil
Auch auf Gewinnebene legte Geberit zu. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) erhöhte sich auf 778 Millionen Franken im Vergleich zum Umsatz leicht unterproportional, damit vermochte die entsprechende Marge mit 30,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aber praktisch gehalten zu werden.
Gebremst wurde der operative Gewinn vom starken Anstieg der direkten Materialkosten, den höheren Energie- und Frachtkosten, der Lohninflation sowie den höheren Ausgaben für Marketing, IT und Digitalisierung. Die höheren Verkaufspreise und der Wegfall von Einmalkosten im Vorjahr vermochte dies praktisch auszugleichen.
Der bisherige Ausblick wird bestätigt. Demnach erwartet der Bauzulieferer 2026 ein Nettoumsatzwachstum in lokalen Währungen von 5 bis 6 Prozent sowie eine EBITDA-Marge "in etwa auf Vorjahresniveau" (2025: 29,4%).
CEO Christian Buhl zeigte sich einigermassen zuversichtlich. "Wir haben dank der zunehmenden Baubewilligungen in Europa derzeit ein positives Momentum", sagte er an einer Telefonkonferenz. Auch im etwas grösseren Bereich der Renovationen geht er von einer anhaltend guten Dynamik aus.
Mit Blick auf den grössten Einzelmarkt Deutschland und dessen starkes Wachstum im dritten Quartal meinte er: "Wir sind für Deutschland insgesamt leicht positiv eingestellt." Er wollte aber Wachstumszahlen eines einzelnen Quartals auch nicht überbewertet wissen.
___ Heimmarkt Schweiz profitiert von Vorzieheffekten
Noch stärker als in Deutschland ist Geberit im Heimmarkt Schweiz gewachsen. Hier sei unter anderem das Dusch-WC der Serie "Alba" gut gelaufen. Profitiert habe der Absatz aber auch von gewissen Vorzieheffekten wegen der bevorstehenden Änderung im Steuerregime, welche Abzüge für Renovationen bei den Steuern untersagt.
Was die Kosten anbelangt, rechnet er mit leicht höheren Rohmaterialpreisen im vierten Quartal als im dritten und mit weiter steigenden Energiepreisen. Dafür dürften die früher im Jahr erfolgten Preiserhöhungen noch stärker durchschlagen als zuletzt.
Geberit wächst weiter solid aber etwas langsamer als zuletzt
Zürich (awp) - Geberit ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 solide gewachsen. Zuletzt hat die Dynamik etwas nachgelassen, was allerdings auch so prognostiziert worden war. Die Profitabilität blieb auf hohem Niveau praktisch stabil.Der Nettoumsatz zog um 3,6 Prozent auf 2,54 Milliarden Franken an, wie der Sanitärtechnikkonzern am Dienstag mitteilte. Werden die negativen Währungseffekte ausgeklammert, ergab sich ein Plus in Lokalwährungen von 5,7 Prozent. Das hohe Wachstumstempo vom zweiten Quartal mit einem Plus von 8,8 Prozent hat sich dabei im dritten Quartal auf 5,2 Prozent verlangsamt.
Das Umsatzwachstum vom Januar bis September sei vor allem auf ein deutliches Volumenwachstum sowie auf positive Preiseffekte zurückzuführen, fasst Geberit den bisherigen Geschäftsverlauf zusammen. Treiber des Wachstums seien ein verbessertes Marktumfeld in Europa sowie eine starke Nachfrage in den meisten Regionen und über alle drei Produktbereiche hinweg gewesen, sowohl mit etablierten als auch neuen Produkten.
___ Gewinnmarge auf hohem Niveau praktisch stabil
Auch auf Gewinnebene legte Geberit zu. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) erhöhte sich auf 778 Millionen Franken im Vergleich zum Umsatz leicht unterproportional, damit vermochte die entsprechende Marge mit 30,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aber praktisch gehalten zu werden.
Gebremst wurde der operative Gewinn vom starken Anstieg der direkten Materialkosten, den höheren Energie- und Frachtkosten, der Lohninflation sowie den höheren Ausgaben für Marketing, IT und Digitalisierung. Die höheren Verkaufspreise und der Wegfall von Einmalkosten im Vorjahr vermochte dies praktisch auszugleichen.
Der bisherige Ausblick wird bestätigt. Demnach erwartet der Bauzulieferer 2026 ein Nettoumsatzwachstum in lokalen Währungen von 5 bis 6 Prozent sowie eine EBITDA-Marge "in etwa auf Vorjahresniveau" (2025: 29,4%).
CEO Christian Buhl zeigte sich einigermassen zuversichtlich. "Wir haben dank der zunehmenden Baubewilligungen in Europa derzeit ein positives Momentum", sagte er an einer Telefonkonferenz. Auch im etwas grösseren Bereich der Renovationen geht er von einer anhaltend guten Dynamik aus.
Mit Blick auf den grössten Einzelmarkt Deutschland und dessen starkes Wachstum im dritten Quartal meinte er: "Wir sind für Deutschland insgesamt leicht positiv eingestellt." Er wollte aber Wachstumszahlen eines einzelnen Quartals auch nicht überbewertet wissen.
___ Heimmarkt Schweiz profitiert von Vorzieheffekten
Noch stärker als in Deutschland ist Geberit im Heimmarkt Schweiz gewachsen. Hier sei unter anderem das Dusch-WC der Serie "Alba" gut gelaufen. Profitiert habe der Absatz aber auch von gewissen Vorzieheffekten wegen der bevorstehenden Änderung im Steuerregime, welche Abzüge für Renovationen bei den Steuern untersagt.
Was die Kosten anbelangt, rechnet er mit leicht höheren Rohmaterialpreisen im vierten Quartal als im dritten und mit weiter steigenden Energiepreisen. Dafür dürften die früher im Jahr erfolgten Preiserhöhungen noch stärker durchschlagen als zuletzt.
Zum gleichen Thema
| UNTERNEHMENSERGEBNIS | 03.11.2026 12:20:18 | Schweizer Börse SIX steigert im Oktober Handelsumsatz - BME rückläufig |
Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Geberit N | 570.60 |
-18.40
-3.12%
|
591.00 | 521.20 | 60'076.00 |
| Geberit 2L N | 571.80 |
-11.80
-2.02%
|
590.80 | 522.00 | 209.00 |