Börsenkandidatin Infracore nennt Ziele für 2026
Freiburg (awp) - Die als Börsenkandidatin geltende Gesundheitsimmobilienfirma Infracore hat anlässlich der Generalversammlung Ziele für das laufende Jahr 2026 genannt. Das Unternehmen erwartet demnach eine Steigerung der Funds From Operations (FFO) auf über 48 Millionen Franken, nachdem im Vorjahr gut 42 Millionen erzielt wurden, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.
Diese Guidance berücksichtige insbesondere die Ende März bekannt gegebene Integration des See-Spitals in Horgen. Ausserdem verspricht das Unternehmen eine Dividende in der Grössenordnung von 45 Millionen Franken, was mehr als 3,80 Franken je Aktie entspreche. Für 2025 genehmigten sich die Aktionäre eine Dividende von 3,45 Franken pro Titel.
Infracore war aus der Spitalgruppe Aevis Victoria hervorgegangen und konzentriert sich auf Infrastruktur im Gesundheitsbereich, insbesondere Spitalimmobilien. Das US-Unternehmen Medical Properties Trust hält 70 Prozent der Anteile, Aevis Victoria 30 Prozent.
Infracore prüft bekanntlich Optionen zur Erweiterung der Kapitalbasis, inklusive eines möglichen IPO. Damit soll die Expansion vorangetrieben werden, die sich auf eine wachsenden Nachfrage nach Sale-and-Leaseback-Transaktionen in der Schweiz stützt.
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