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21.10.2026 14:16:15
In zwei Phase-III-Studien (Fenhance 1 und 2) mit Patienten, die an schubförmiger Multipler Sklerose leiden, reduzierte Fenebrutinib die jährliche Schubrate um 55 Prozent im Vergleich zum Vergleichsmittel. Zudem zeigte Fenebrutinib in diesen Studien als erstes Mittel überhaupt in einer Phase-III-Studie eine therapeutische Wirkung auf sogenannte chronisch aktive Läsionen - also dauerhaft entzündete Stellen im Gehirn, die als wichtiger Treiber langfristiger Behinderung gelten. Das Volumen langsam wachsender Läsionen sank um bis zu 30 Prozent gegenüber dem Vergleichsmittel. Fenebrutinib ist noch nicht zugelassen.
Für das bereits zugelassene Ocrevus (Wirkstoff: Ocrelizumab) zeigte eine Phase-III-Studie bei Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren mit schubförmiger Multipler Sklerose, dass 90 Prozent der Teilnehmer über zwei Jahre schubfrei blieben. Die Europäische Kommission hatte Ocrevus für diese Altersgruppe am 15. Oktober genehmigt, nachdem die US-Zulassungsbehörde bereits im Mai grünes Licht gegeben hatte.
Das Mittel Enspryng (Wirkstoff: Satralizumab) wurde in einer Phase-III-Studie bei Patienten mit einer seltenen Autoimmunerkrankung namens Mogad untersucht, die Nervenhüllen im Gehirn, Rückenmark und den Sehnerven angreift. Patienten, die Enspryng erhielten, erholten sich nach einem Schub deutlich besser als jene, die ein Scheinmedikament (Placebo) bekamen. Für Enspryng wird in den USA bis Januar 2027 eine Zulassungsentscheidung für diese Erkrankung erwartet.
Roche präsentiert neue Daten zu Nervenkrankheiten an Fachkongress
Basel (awp) - Roche wird an der Fachkonferenz MSToronto2026 in Toronto neue Studiendaten zu mehreren Medikamenten gegen Nervenkrankheiten vorstellen. Im Mittelpunkt stehen Ergebnisse zum experimentellen Wirkstoff Fenebrutinib sowie zu den bereits zugelassenen Mitteln Ocrevus und Enspryng. Die Konferenz findet vom 21. bis 23. Oktober statt, wie der Pharmakonzern am Mittwoch mitteilte.In zwei Phase-III-Studien (Fenhance 1 und 2) mit Patienten, die an schubförmiger Multipler Sklerose leiden, reduzierte Fenebrutinib die jährliche Schubrate um 55 Prozent im Vergleich zum Vergleichsmittel. Zudem zeigte Fenebrutinib in diesen Studien als erstes Mittel überhaupt in einer Phase-III-Studie eine therapeutische Wirkung auf sogenannte chronisch aktive Läsionen - also dauerhaft entzündete Stellen im Gehirn, die als wichtiger Treiber langfristiger Behinderung gelten. Das Volumen langsam wachsender Läsionen sank um bis zu 30 Prozent gegenüber dem Vergleichsmittel. Fenebrutinib ist noch nicht zugelassen.
Für das bereits zugelassene Ocrevus (Wirkstoff: Ocrelizumab) zeigte eine Phase-III-Studie bei Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren mit schubförmiger Multipler Sklerose, dass 90 Prozent der Teilnehmer über zwei Jahre schubfrei blieben. Die Europäische Kommission hatte Ocrevus für diese Altersgruppe am 15. Oktober genehmigt, nachdem die US-Zulassungsbehörde bereits im Mai grünes Licht gegeben hatte.
Das Mittel Enspryng (Wirkstoff: Satralizumab) wurde in einer Phase-III-Studie bei Patienten mit einer seltenen Autoimmunerkrankung namens Mogad untersucht, die Nervenhüllen im Gehirn, Rückenmark und den Sehnerven angreift. Patienten, die Enspryng erhielten, erholten sich nach einem Schub deutlich besser als jene, die ein Scheinmedikament (Placebo) bekamen. Für Enspryng wird in den USA bis Januar 2027 eine Zulassungsentscheidung für diese Erkrankung erwartet.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Roche Hldg PS I | 391.30 |
+1.40
+0.36%
|
391.90 | 342.50 | 911'776.00 |
| Roche Hldg I | 397.60 |
+2.00
+0.51%
|
398.00 | 350.00 | 29'278.00 |
| Roche Sp CDR-Reg S | 30.88 |
+0.69
+2.29%
|
30.88 | 27.30 | 320.00 |