Dividende
20.02.2026 07:04:09
Die Mieterträge im Segment Immobilien gingen laut einer Mitteilung vom Freitag auf 204,0 Millionen Franken zurück (VJ: 221,3 Mio). Dieser temporäre Rückgang sei primär auf Veränderungen im Portfolio sowie verschiedene Einmaleffekte im Vorjahr zurückzuführen. So wurden etwa Immobilien in Basel, Bülach und Petit-Lancy verkauft. Dies habe mit der Rückkehr einer modernisierten Büroimmobilie ins Portfolio in Bern sowie von zwei neu erstellten Wohnliegenschaften in Genf nicht kompensiert werden können. Die kumulierte Leerstandsquote nahm gegenüber dem Vorjahr auf 3,4 von 1,6 Prozent zu.
Im Bereich Entwicklung und Realisation (GU) stieg der Erfolg auf 52,9 von 42,8 Millionen Franken. Der Bereich habe vor allem vom deutlich gestiegenen Erfolgsbeitrag aus dem Verkauf von Stockwerkeigentum profitiert. Beim abgewickelten Projektvolumen in der Realisation sei die Talsohle durchschritten. Das Bauvolumen zog an auf 282,6 Millionen (VJ 248,1 Mio.).
Die Neubewertungen beliefen sich auf 125,0 Millionen Franken nach 121,3 Millionen im Jahr zuvor. Dies sei auf angepasste Marktmieten und die vorteilhafte Entwicklung des Diskontsatzes zurückzuführen, heisst es weiter.
Daraus ergibt sich ein Betriebsergebnis inklusive Neubewertungen von 308,8 Millionen nach 311,2 Millionen im Jahr zuvor. Ohne Neubewertung betrug der EBIT 183,8 Millionen Franken nach 189,9 Millionen.
Unter dem Strich steht ein Gewinn (exkl. Neubewertungen), der mit 122,1 Millionen Franken praktisch auf Vorjahresniveau liegt. Inklusive Neubewertungen stieg der Gewinn um 3,7 Prozent auf 219,3 Millionen. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von sieben Franken je Aktie erhalten.
___ Prognose
Für das laufende Jahr 2026 geht Allreal von einem höheren operativen Ergebnis aus. Zudem sollen die Mieterträge zunehmen. Auch sei im ersten Halbjahr mit einem substanziellen Erfolgsbeitrag aus dem Verkauf von Anlageliegenschaften zu rechnen. Die Leerstandsquote solle im Verlauf des Jahres wieder sinken.
Im Segment Entwicklung & Realisation erwartet Allreal leicht steigende Gewinne aus dem Verkauf von Stockwerkeigentum, ein leicht höheres Bauvolumen und einen stabilen Betriebsaufwand. Die Finanzierungskosten dürften dagegen leicht steigen, da sehr vorteilhaft verzinste Verbindlichkeiten zu voraussichtlich höheren Konditionen refinanziert werden müssen.
___ Präsident tritt zurück
Zudem kommt es im Verwaltungsrat zu Änderungen. Präsident Ralph-Thomas Honegger und Mitglied Peter Spuhler werden an der nächsten ordentlichen Generalversammlung nicht mehr zur Wiederwahl antreten. Als neuer Präsident wird Philipp Gmür vorgeschlagen. Zudem sollen Beat Fellmann und Martin Frischknecht zur Wahl in das Gremium vorgeschlagen.
Allreal erzielt 2025 mehr Gewinn - Dividende stabil
Luzern (awp) - Allreal hat im vergangenen Geschäftsjahr gut gearbeitet. Zwar ging der Mietertrag wie erwartet zurück, konnte aber durch den gesteigerten Erfolgsbeitrag aus dem Segment Entwicklung & Realisation und einen tieferen Finanzaufwand teilweise kompensiert werden. Für das laufende Jahr gibt sich Allreal optimistisch.Die Mieterträge im Segment Immobilien gingen laut einer Mitteilung vom Freitag auf 204,0 Millionen Franken zurück (VJ: 221,3 Mio). Dieser temporäre Rückgang sei primär auf Veränderungen im Portfolio sowie verschiedene Einmaleffekte im Vorjahr zurückzuführen. So wurden etwa Immobilien in Basel, Bülach und Petit-Lancy verkauft. Dies habe mit der Rückkehr einer modernisierten Büroimmobilie ins Portfolio in Bern sowie von zwei neu erstellten Wohnliegenschaften in Genf nicht kompensiert werden können. Die kumulierte Leerstandsquote nahm gegenüber dem Vorjahr auf 3,4 von 1,6 Prozent zu.
Im Bereich Entwicklung und Realisation (GU) stieg der Erfolg auf 52,9 von 42,8 Millionen Franken. Der Bereich habe vor allem vom deutlich gestiegenen Erfolgsbeitrag aus dem Verkauf von Stockwerkeigentum profitiert. Beim abgewickelten Projektvolumen in der Realisation sei die Talsohle durchschritten. Das Bauvolumen zog an auf 282,6 Millionen (VJ 248,1 Mio.).
Die Neubewertungen beliefen sich auf 125,0 Millionen Franken nach 121,3 Millionen im Jahr zuvor. Dies sei auf angepasste Marktmieten und die vorteilhafte Entwicklung des Diskontsatzes zurückzuführen, heisst es weiter.
Daraus ergibt sich ein Betriebsergebnis inklusive Neubewertungen von 308,8 Millionen nach 311,2 Millionen im Jahr zuvor. Ohne Neubewertung betrug der EBIT 183,8 Millionen Franken nach 189,9 Millionen.
Unter dem Strich steht ein Gewinn (exkl. Neubewertungen), der mit 122,1 Millionen Franken praktisch auf Vorjahresniveau liegt. Inklusive Neubewertungen stieg der Gewinn um 3,7 Prozent auf 219,3 Millionen. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von sieben Franken je Aktie erhalten.
___ Prognose
Für das laufende Jahr 2026 geht Allreal von einem höheren operativen Ergebnis aus. Zudem sollen die Mieterträge zunehmen. Auch sei im ersten Halbjahr mit einem substanziellen Erfolgsbeitrag aus dem Verkauf von Anlageliegenschaften zu rechnen. Die Leerstandsquote solle im Verlauf des Jahres wieder sinken.
Im Segment Entwicklung & Realisation erwartet Allreal leicht steigende Gewinne aus dem Verkauf von Stockwerkeigentum, ein leicht höheres Bauvolumen und einen stabilen Betriebsaufwand. Die Finanzierungskosten dürften dagegen leicht steigen, da sehr vorteilhaft verzinste Verbindlichkeiten zu voraussichtlich höheren Konditionen refinanziert werden müssen.
___ Präsident tritt zurück
Zudem kommt es im Verwaltungsrat zu Änderungen. Präsident Ralph-Thomas Honegger und Mitglied Peter Spuhler werden an der nächsten ordentlichen Generalversammlung nicht mehr zur Wiederwahl antreten. Als neuer Präsident wird Philipp Gmür vorgeschlagen. Zudem sollen Beat Fellmann und Martin Frischknecht zur Wahl in das Gremium vorgeschlagen.
Zum gleichen Thema
| DIVIDENDE | 20.02.2026 08:33:23 | Danone wächst stärker als erwartet |
Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Allreal Hldg N | 227.00 |
-0.50
-0.22%
|
231.50 | 193.00 | 13'463.00 |