Rohstoffe, Warenmärkte
27.08.2026 14:10:59
Seit Beginn des Monats ist der Goldpreis etwa 13 Prozent gestiegen. Ein wesentlicher Treiber waren überraschende Pläne der US-Regierung die Käufe von US-Anleihen auszuweiten. Auf diesem Weg sollen die Renditen und damit die Kosten für den Schuldendienst gesenkt werden. Die Aussicht auf sinkende Renditen für amerikanische Anleihen verstärkte die Nachfrage nach Gold, das keine Marktzinsen abwirft.
Am Goldmarkt richtet sich das Interesse der Anleger zunehmend auf ein Treffen von Notenbanker im US-amerikanischen Jackson Hole, das am Abend beginnt. Die Rede des US-Notenbankpräsidenten Kevin Warsh wird allerdings erst am Freitag erwartet.
In den ersten Monaten als Notenbankchef hat Warsh die Kommunikation der Notenbank Fed deutlich gestrafft. "Sollte Warsh seiner bisherigen Kommunikationsstrategie treu bleiben, sind keine Hinweise auf das weitere geldpolitische Vorgehen zu erwarten", heisst es in einer Analyse der DZ Bank.
Goldpreis stabil bei 4.600 US-Dollar
LONDON/FRANKFURT (awp international) - Der Goldpreis hat auch am Donnerstag seinen jüngsten Anstieg weiter konsolidiert. An der Börse in London wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) zu 4.597 Dollar gehandelt und damit etwa auf dem Vortagesniveau. Seit mittlerweile drei Handelstage hielt sich die Notierung in einer vergleichsweise engen Handelsspanne, nachdem sich Gold zuvor im Monatsverlauf deutlich verteuert hatte.Seit Beginn des Monats ist der Goldpreis etwa 13 Prozent gestiegen. Ein wesentlicher Treiber waren überraschende Pläne der US-Regierung die Käufe von US-Anleihen auszuweiten. Auf diesem Weg sollen die Renditen und damit die Kosten für den Schuldendienst gesenkt werden. Die Aussicht auf sinkende Renditen für amerikanische Anleihen verstärkte die Nachfrage nach Gold, das keine Marktzinsen abwirft.
Am Goldmarkt richtet sich das Interesse der Anleger zunehmend auf ein Treffen von Notenbanker im US-amerikanischen Jackson Hole, das am Abend beginnt. Die Rede des US-Notenbankpräsidenten Kevin Warsh wird allerdings erst am Freitag erwartet.
In den ersten Monaten als Notenbankchef hat Warsh die Kommunikation der Notenbank Fed deutlich gestrafft. "Sollte Warsh seiner bisherigen Kommunikationsstrategie treu bleiben, sind keine Hinweise auf das weitere geldpolitische Vorgehen zu erwarten", heisst es in einer Analyse der DZ Bank.
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