Hauptversammlung/Generalversammlung
25.08.2026 07:50:14
Ursprünglich hätte Felix Oegerli das Präsidentenamt bei Leonteq übernehmen sollen. Dieser ist Teil der Aktionärsgruppe, die kürzlich das grosse Aktienpaket von Raiffeisen erwarb.
Im April wurde deshalb seine Wahl verschoben. Begründung: Bis zum Erhalt der Genehmigungen und zum Abschluss der Transaktion wolle er sich nicht zur Wahl stellen.
Die Transaktion ist seit kurzem zwar abgeschlossen. Oegerli habe nun aber beschlossen, sich auf seine künftige Rolle als bedeutender Minderheitsaktionär zu konzentrieren und werde nicht zur Wahl antreten, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag.
Der neue Präsident Casutt folgt auf Christopher Chambers, der wie angekündigt aus dem Verwaltungsrat ausscheiden wird. Casutt ist laut den Angaben ein erfahrener Rechtsanwalt und verfüge über umfangreiche Erfahrung in den Verwaltungsräten börsenkotierter Unternehmen - etwa bei Siegfried oder Mikron.
Ausserdem wird der ehemalige Siegfried-CFO und Multi-Verwaltungsrat Reto Suter zur Wahl ins Gremium vorgeschlagen. Er soll Philippe Weber ersetzen, der wie angekündigt nicht mehr kandidiert. Geplant ist ausserdem, dass Philippe Le Baquer neuer Vizepräsident wird.
___ Frey will Aktienrückkaufprogramm
An der ausserordentlichen GV wird auch über Anträge des neuen Grossaktionärs Rainer-Marc Frey abgestimmt, der mit dem Kauf des Raiffeisen-Pakets zum grössten Leonteq-Aktionär aufgestiegen ist (Anteil 23,3%). Konkret fordert dieser ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 100 Millionen Franken.
Der (aktuelle) Verwaltungsrat gibt dazu keine Empfehlung ab. Er lässt aber in der Einladung zur GV durchblicken, dass dieses seiner Meinung nach zu früh kommt. Er wollte erst Anfang 2027 ein Rückkaufprogamm lancieren, sofern die CET1-Kapitalquote "nachhaltig auf einem Niveau von deutlich über 15 Prozent gehalten werden kann", wie er betont.
Eine zweite Forderung von Frey, über die ebenfalls an der GV abgestimmt wird, lehnt der Verwaltungsrat ab. Es geht um eine Statutenänderung, wonach die Mitglieder des Verwaltungsrats zusätzlich zur fixen Vergütung eine variable Vergütung in Form von Beteiligungspapieren der Gesellschaft erhalten können. Die vorgeschlagenen Änderungen stehen laut dem Verwaltungsrat nicht im Einklang mit den Best-Practice-Grundsätzen für die Vergütung von nicht-exekutiven Verwaltungsratsmitgliedern börsenkotierter Schweizer Unternehmen.
___ Entlastung beantragt
An der ausserordentlichen Generalversammlung beantragt der Verwaltungsrat zudem laut den Angaben die Entlastung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 in zwei getrennten Abstimmungen.
An der letzten ordentlichen Generalversammlung war der Antrag zur Entlastung von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung kurz vor Beginn der Versammlung zurückgezogen worden. Grund waren noch laufende aufsichtsrechtliche Überprüfungen. Stimmrechtsberater und die Aktionärsstiftung Ethos hatten eine Entlastung damals als verfrüht kritisiert. Im Juni hatte der Derivate-Spezialist den Abschluss sämtlicher regulatorischer Altlasten bekannt gegeben.
Leonteq zaubert neuen VRP aus dem Hut - Forderungen von Grossaktionär Frey
Zürich (awp) - Leonteq hat einen neuen Verwaltungsratspräsidenten gefunden. An der ausserordentlichen GV vom 21. September soll Andreas Casutt gewählt werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Zudem sieht sich das Unternehmen mit Forderungen des neuen Grossaktionärs Rainer-Marc Frey konfrontiert.Ursprünglich hätte Felix Oegerli das Präsidentenamt bei Leonteq übernehmen sollen. Dieser ist Teil der Aktionärsgruppe, die kürzlich das grosse Aktienpaket von Raiffeisen erwarb.
Im April wurde deshalb seine Wahl verschoben. Begründung: Bis zum Erhalt der Genehmigungen und zum Abschluss der Transaktion wolle er sich nicht zur Wahl stellen.
Die Transaktion ist seit kurzem zwar abgeschlossen. Oegerli habe nun aber beschlossen, sich auf seine künftige Rolle als bedeutender Minderheitsaktionär zu konzentrieren und werde nicht zur Wahl antreten, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag.
Der neue Präsident Casutt folgt auf Christopher Chambers, der wie angekündigt aus dem Verwaltungsrat ausscheiden wird. Casutt ist laut den Angaben ein erfahrener Rechtsanwalt und verfüge über umfangreiche Erfahrung in den Verwaltungsräten börsenkotierter Unternehmen - etwa bei Siegfried oder Mikron.
Ausserdem wird der ehemalige Siegfried-CFO und Multi-Verwaltungsrat Reto Suter zur Wahl ins Gremium vorgeschlagen. Er soll Philippe Weber ersetzen, der wie angekündigt nicht mehr kandidiert. Geplant ist ausserdem, dass Philippe Le Baquer neuer Vizepräsident wird.
___ Frey will Aktienrückkaufprogramm
An der ausserordentlichen GV wird auch über Anträge des neuen Grossaktionärs Rainer-Marc Frey abgestimmt, der mit dem Kauf des Raiffeisen-Pakets zum grössten Leonteq-Aktionär aufgestiegen ist (Anteil 23,3%). Konkret fordert dieser ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 100 Millionen Franken.
Der (aktuelle) Verwaltungsrat gibt dazu keine Empfehlung ab. Er lässt aber in der Einladung zur GV durchblicken, dass dieses seiner Meinung nach zu früh kommt. Er wollte erst Anfang 2027 ein Rückkaufprogamm lancieren, sofern die CET1-Kapitalquote "nachhaltig auf einem Niveau von deutlich über 15 Prozent gehalten werden kann", wie er betont.
Eine zweite Forderung von Frey, über die ebenfalls an der GV abgestimmt wird, lehnt der Verwaltungsrat ab. Es geht um eine Statutenänderung, wonach die Mitglieder des Verwaltungsrats zusätzlich zur fixen Vergütung eine variable Vergütung in Form von Beteiligungspapieren der Gesellschaft erhalten können. Die vorgeschlagenen Änderungen stehen laut dem Verwaltungsrat nicht im Einklang mit den Best-Practice-Grundsätzen für die Vergütung von nicht-exekutiven Verwaltungsratsmitgliedern börsenkotierter Schweizer Unternehmen.
___ Entlastung beantragt
An der ausserordentlichen Generalversammlung beantragt der Verwaltungsrat zudem laut den Angaben die Entlastung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 in zwei getrennten Abstimmungen.
An der letzten ordentlichen Generalversammlung war der Antrag zur Entlastung von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung kurz vor Beginn der Versammlung zurückgezogen worden. Grund waren noch laufende aufsichtsrechtliche Überprüfungen. Stimmrechtsberater und die Aktionärsstiftung Ethos hatten eine Entlastung damals als verfrüht kritisiert. Im Juni hatte der Derivate-Spezialist den Abschluss sämtlicher regulatorischer Altlasten bekannt gegeben.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Leonteq N | 21.90 |
+0.25
+1.15%
|
22.30 | 13.90 | 38'059.00 |