Nokia will laut Gewerkschaft in der Schweiz Stellen abbauen
Zürich (awp) - Der finnische Netzwerkausrüster Nokia will laut der Gewerkschaft Angestellte Schweiz Stellen in der Schweiz abbauen. Betroffen dürften rund 10 Prozent der Belegschaft sein.
"Der geplante Stellenabbau wurde heute im Rahmen einer Sozialpartnerinformation bekannt gegeben", sagte Tanja Riepshoff, Rechtsanwältin bei Angestellte Schweiz, am Dienstagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Eine solche Information ist rechtlich nötig, wenn die geplanten Entlassungen einen gewissen Schwellenwert überschreiten, in diesem Fall rund 10 Prozent der Mitarbeitenden.
Nokia beschäftigt in der Schweiz laut der Gewerkschaft rund 140 Personen. Die Mitarbeitenden seien am Dienstagnachmittag über den Stellenabbau informiert worden, konkrete Details seien aber noch offen. Klarheit über die effektiv wegfallenden Stellen dürfte erst in ein paar Wochen herrschen.
Der Stellenabbau geht laut Mitteilung von Angestellte Schweiz auf einen "Right-Sizing-Plan" zurück. Nokia wolle damit weltweit Personal abbauen, um Investitionen zu optimieren, Betriebsmodelle anzupassen und in Länder mit niedrigeren Kosten zu verlagern.
Die Gewerkschaft fordert sozialverträgliche Lösungen, um die Folgen der Entlassungen abzufedern. Dazu gehören etwa attraktive Regelungen für die Frühpensionierung. Ausserdem sollen Alternativen zu Entlassungen geprüft werden.
Nokia war bisher noch nicht für eine Stellungnahme erreichbar.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Nokia N | 6.714 |
+0.026
+0.39%
|
7.15 | 5.12 | 13'223'749.00 |
| Nokia Sp ADR | 7.795 |
-0.095
-1.20%
|
8.37 | 6.06 | 5'819'466.00 |