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01.09.2026 07:23:17
Basel (awp) - Nach dem Tod von drei Patienten hat Novartis Ende August acht klinische Studien zu einer experimentellen Zelltherapie gegen Autoimmun- und neurologische Erkrankungen ausgesetzt. Dies berichtet das "Wall Street Journal" am Dienstag.
Die Studien seien vorübergehend gestoppt worden, nachdem Novartis von drei Todesfällen wegen einer schweren Immunreaktion erfahren habe, erklärte ein Firmensprecher gegenüber der Zeitung. Wann die Todesfälle auftraten, sei unklar, schrieb das Blatt.
Die experimentelle Behandlung mit dem Namen Rap-cel ist eine CAR-T-Zelltherapie. Dabei werden dem Patienten eigene Immunzellen entnommen und im Labor so verändert, dass sie fehlerhafte Zellen aufspüren und abtöten. Anschliessend werden die Immunzellen wieder in den Körper des Patienten eingesetzt. Novartis testete Rap-Cel bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen.
Der Basler Konzern führe eine umfassende Überprüfung der beobachteten Sicherheitsvorfälle durch, sagte der Sprecher dem WSJ. Die tödliche Immunreaktion sei ein bekanntes Sicherheitsrisiko bei CAR-T-Therapien. Man arbeite mit unabhängigen Sicherheitsgremien zusammen, die die einzelnen ausgesetzten Studien überwachen würden. Die Erkenntnisse würden an die Aufsichtsbehörden weitergegeben. Die Studien mit Rap-cel bei Krebspatienten würden dagegen fortgesetzt, schrieb die Zeitung.
Auch der US-Pharmakonzern Bristol-Myers habe ähnliche Studien zu seinen CAR-T-Behandlungen gegen Autoimmunkrankheiten suspendiert, hiess es im WSJ. Dies sei eine Vorsichtsmassnahme.
Presse: Novartis hat 8 Studien zu Autoimmun-Therapien nach Todesfällen
ausgesetztBasel (awp) - Nach dem Tod von drei Patienten hat Novartis Ende August acht klinische Studien zu einer experimentellen Zelltherapie gegen Autoimmun- und neurologische Erkrankungen ausgesetzt. Dies berichtet das "Wall Street Journal" am Dienstag.
Die Studien seien vorübergehend gestoppt worden, nachdem Novartis von drei Todesfällen wegen einer schweren Immunreaktion erfahren habe, erklärte ein Firmensprecher gegenüber der Zeitung. Wann die Todesfälle auftraten, sei unklar, schrieb das Blatt.
Die experimentelle Behandlung mit dem Namen Rap-cel ist eine CAR-T-Zelltherapie. Dabei werden dem Patienten eigene Immunzellen entnommen und im Labor so verändert, dass sie fehlerhafte Zellen aufspüren und abtöten. Anschliessend werden die Immunzellen wieder in den Körper des Patienten eingesetzt. Novartis testete Rap-Cel bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen.
Der Basler Konzern führe eine umfassende Überprüfung der beobachteten Sicherheitsvorfälle durch, sagte der Sprecher dem WSJ. Die tödliche Immunreaktion sei ein bekanntes Sicherheitsrisiko bei CAR-T-Therapien. Man arbeite mit unabhängigen Sicherheitsgremien zusammen, die die einzelnen ausgesetzten Studien überwachen würden. Die Erkenntnisse würden an die Aufsichtsbehörden weitergegeben. Die Studien mit Rap-cel bei Krebspatienten würden dagegen fortgesetzt, schrieb die Zeitung.
Auch der US-Pharmakonzern Bristol-Myers habe ähnliche Studien zu seinen CAR-T-Behandlungen gegen Autoimmunkrankheiten suspendiert, hiess es im WSJ. Dies sei eine Vorsichtsmassnahme.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Novartis N | 123.26 |
-0.48
-0.39%
|
131.50 | 116.42 | 2'477'135.00 |
| Novartis 2L N | 123.16 |
-0.88
-0.71%
|
131.82 | 116.64 | 130'000.00 |