Beteiligungsinformationen (z.B. SHAB)
10.09.2026 13:19:12
"Ich halte dieses Gremium nicht für besonders kompetent, was die Aufsicht über das Unternehmen angeht", sagte David Samra, Geschäftsführer bei Artisan Partners und Gründungspartner der International Value Group, im Interview mit Reuters. Samra kritisiert insbesondere die wenig erfolgreiche Bilanz bei Zukäufen, die Verwendung des Kapitals und die Vergütung des Managements.
Verwaltungsratspräsident Giovanni Caforio müsse Änderungen am Verwaltungsrat vornehmen, sagte er in dem am Donnerstag veröffentlichten Interview weiter. Mehrere aufeinanderfolgende Präsidenten hätten insbesondere bei Zukäufen versagt. Der Verwaltungsrat müsse seine Aufsicht bei Übernahmen verbessern, sagte Samra. Das könne bedeuten, qualifiziertere Kräfte in das Gremium zu holen und einen Übernahmeausschuss einzurichten.
Konzernchef Vas Narasimhan nimmt Samra ausdrücklich weitgehend aus der Kritik: "Ich halte Vas für einen guten CEO." Doch der Verwaltungsrat habe die Anreize falsch gesetzt. Sollte die Avidity-Übernahme teilweise abgeschrieben werden, spüre dies das Management heute nicht in der Brieftasche.
Das Vergütungssystem von Novartis müsse daher stärker an den Nettogewinn statt an das bereinigte Ergebnis gekoppelt werden - dann wären die Manager bei Übernahmen auch vorsichtiger. "Wenn man einen 12-Milliarden-Dollar-Deal abschliesst und dieser auf null hinausläuft, muss das Management dafür bestraft werden", sagte Samra. Gleichzeitig merkte er an, dass aus der Avidity-Übernahme noch andere vielversprechende Medikamente hervorgehen könnten.
Der Vermögensverwalter Artisan gehört laut Daten von LSEG Workspace zu den 20 grössten Novartis-Aktionären, wie es bei Reuters weiter heisst. Basierend auf Angaben bei der US-Börsenaufsicht hielt Artisan Partners Limited Partnership per Ende Juni 0,7 Prozent und Artisan Partners Funds 0,54 Prozent am Schweizer Pharmakonzern.
Novartis-Grossaktionär fordert nach Rückschlägen Veränderungen im Verwaltungsrat
Zürich (awp) - Ein Grossaktionär des Pharmakonzerns Novartis kritisiert die Arbeit des Verwaltungsrates und fordert Anpassungen im Gremium. Davor war es zu Beginn der Woche nach zwei grossen Studienrückschlägen zu einer massiven Korrektur der Aktienkurses gekommen."Ich halte dieses Gremium nicht für besonders kompetent, was die Aufsicht über das Unternehmen angeht", sagte David Samra, Geschäftsführer bei Artisan Partners und Gründungspartner der International Value Group, im Interview mit Reuters. Samra kritisiert insbesondere die wenig erfolgreiche Bilanz bei Zukäufen, die Verwendung des Kapitals und die Vergütung des Managements.
Verwaltungsratspräsident Giovanni Caforio müsse Änderungen am Verwaltungsrat vornehmen, sagte er in dem am Donnerstag veröffentlichten Interview weiter. Mehrere aufeinanderfolgende Präsidenten hätten insbesondere bei Zukäufen versagt. Der Verwaltungsrat müsse seine Aufsicht bei Übernahmen verbessern, sagte Samra. Das könne bedeuten, qualifiziertere Kräfte in das Gremium zu holen und einen Übernahmeausschuss einzurichten.
Konzernchef Vas Narasimhan nimmt Samra ausdrücklich weitgehend aus der Kritik: "Ich halte Vas für einen guten CEO." Doch der Verwaltungsrat habe die Anreize falsch gesetzt. Sollte die Avidity-Übernahme teilweise abgeschrieben werden, spüre dies das Management heute nicht in der Brieftasche.
Das Vergütungssystem von Novartis müsse daher stärker an den Nettogewinn statt an das bereinigte Ergebnis gekoppelt werden - dann wären die Manager bei Übernahmen auch vorsichtiger. "Wenn man einen 12-Milliarden-Dollar-Deal abschliesst und dieser auf null hinausläuft, muss das Management dafür bestraft werden", sagte Samra. Gleichzeitig merkte er an, dass aus der Avidity-Übernahme noch andere vielversprechende Medikamente hervorgehen könnten.
Der Vermögensverwalter Artisan gehört laut Daten von LSEG Workspace zu den 20 grössten Novartis-Aktionären, wie es bei Reuters weiter heisst. Basierend auf Angaben bei der US-Börsenaufsicht hielt Artisan Partners Limited Partnership per Ende Juni 0,7 Prozent und Artisan Partners Funds 0,54 Prozent am Schweizer Pharmakonzern.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Novartis N | 112.16 |
+0.50
+0.45%
|
132.68 | 110.30 | 3'481'093.00 |
| Novartis 2L N | 112.30 |
+0.40
+0.36%
|
132.82 | 110.48 | 130'000.00 |