Zusammenfassung: Meldung, welche die Fakten eines Ereginisses zusammenfasst
27.10.2026 12:20:18
Dieses Muster hatte der Basler Konzern zuvor viele Quartale lang wiederholt, bis der Patentschutz für sein Multi-Milliarden Herzmittel Entresto in den USA auslief und die ersten Nachahmer auf den Markt kamen. Die Folge: Im ersten Quartal dieses Jahres etwa hatte Novartis einen Umsatzrückgang verbucht, nachdem der Konzern zuvor immer gewachsen war. Zudem waren die Einnahmen auch tiefer als erwartet ausgefallen.
Im dritten Quartal nun kletterten die Einnahmen um 4 Prozent auf 14,5 Milliarden US-Dollar, zu konstanten Wechselkursen betrug das Plus ebenfalls 4 Prozent. Noch deutlicher legte der Pharmakonzern beim operativen Kerngewinn zu. Dieser lag mit 6,0 Milliarden US-Dollar um 11 Prozent über dem Vorjahreswert. Novartis richtet die eigene Prognose an diesen beiden Kennziffern aus.
___ Gewinnprognose angehoben
Und für den operativen Kerngewinn geht der Konzern nun davon aus, dass dieser entweder auf Vorjahresniveau verharren oder gar leicht ansteigen wird, nachdem Novartis zuvor noch einen Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt hatte. Beim Umsatz erwartet Novartis dagegen weiterhin ein Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich.
Was diese angepassten Gewinnzahlen nicht zeigen, ist die partielle Wertberichtigung von 1,9 Milliarden US-Dollar, die Novartis nach den jüngsten Forschungs-Misserfolgen vorgenommen hat. Diese betrifft den Produktkandidaten Del-Desiran, der Anfang September in einer zulassungsrelevanten Studie die Ziele nicht erreichte. Auch mit dem Herz-Kreislaufkandidaten Pelacarsen erreichte Novartis die gesetzten Ziele in der Phase-III--Studie nicht.
___ Rückschläge gehören dazu
"Solche Rückschläge sind Teil unseres Geschäftes und völlig normal", betonte Novartis-Chef Vas Narasimhan im Gespräch mit AWP. Dennoch sei er im ersten Moment "am Boden zerstört" gewesen, fügte er hinzu.
Neben diesem Misserfolgen habe Novartis zuletzt aber auch Forschungserfolge verbucht, etwa mit Remibrutinib zur Behandlung von Multipler Sklerose. Gemäss Narasimhan könnte dieser Wirkstoff im Falle einer Zulassung Spitzenumsätze von mehr als vier Milliarden US-Dollar einfahren.
Solche Wirkstoffe sind auch wichtig für die weiteren Wachstumsaussichten, da in den kommenden Jahren weitere wichtige Patentabläufe bevorstehen. Diese Patentklippe will Novartis einerseits mit weiteren Pipeline-Kandidaten, aber auch bereits zugelassenen Wachstumstreibern umschiffen. So traut der Konzern etwa Rhapsido zur Behandlung von Hautkrankheiten ebenfalls Spitzenumsätze von mehr als 4 Milliarden zu.
___ Wichtige Daten erwartet
Laut dem Novartis-Chef stehen gerade im kommenden Jahr noch weitere wichtige Studien-Ergebnisse auf der Agenda, die ebenfalls dazu beitragen sollten, das mittelfristige Wachstum abzusichern.
Darüber hinaus will Novartis weiterhin nach ergänzenden Übernahmen Ausschau halten. Dass der gescheiterte Kandidat Del-Desiran aus der Pipeline von Afinity - einer 12 Milliarden teuren Übernahme - stammt, warf die Frage auf, ob Novartis sich seinerzeit mit dem Zukauf verschätzt habe. Davon will Narasimhan aber nichts hören. Die anderen beiden Kandidaten aus dem Zukauf würden weiter entwickelt, sagte er.
Novartis meldet sich zurück
Basel (awp) - Novartis ist am Dienstag zu seinem altbewährten Muster zurückgekehrt: Der Pharmakonzern hat mit den vorgelegten Zahlen zum dritten Quartal 2026 besser als erwartet abgeschnitten und die Gewinnprognose für das Gesamtjahr erhöht.Dieses Muster hatte der Basler Konzern zuvor viele Quartale lang wiederholt, bis der Patentschutz für sein Multi-Milliarden Herzmittel Entresto in den USA auslief und die ersten Nachahmer auf den Markt kamen. Die Folge: Im ersten Quartal dieses Jahres etwa hatte Novartis einen Umsatzrückgang verbucht, nachdem der Konzern zuvor immer gewachsen war. Zudem waren die Einnahmen auch tiefer als erwartet ausgefallen.
Im dritten Quartal nun kletterten die Einnahmen um 4 Prozent auf 14,5 Milliarden US-Dollar, zu konstanten Wechselkursen betrug das Plus ebenfalls 4 Prozent. Noch deutlicher legte der Pharmakonzern beim operativen Kerngewinn zu. Dieser lag mit 6,0 Milliarden US-Dollar um 11 Prozent über dem Vorjahreswert. Novartis richtet die eigene Prognose an diesen beiden Kennziffern aus.
___ Gewinnprognose angehoben
Und für den operativen Kerngewinn geht der Konzern nun davon aus, dass dieser entweder auf Vorjahresniveau verharren oder gar leicht ansteigen wird, nachdem Novartis zuvor noch einen Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt hatte. Beim Umsatz erwartet Novartis dagegen weiterhin ein Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich.
Was diese angepassten Gewinnzahlen nicht zeigen, ist die partielle Wertberichtigung von 1,9 Milliarden US-Dollar, die Novartis nach den jüngsten Forschungs-Misserfolgen vorgenommen hat. Diese betrifft den Produktkandidaten Del-Desiran, der Anfang September in einer zulassungsrelevanten Studie die Ziele nicht erreichte. Auch mit dem Herz-Kreislaufkandidaten Pelacarsen erreichte Novartis die gesetzten Ziele in der Phase-III--Studie nicht.
___ Rückschläge gehören dazu
"Solche Rückschläge sind Teil unseres Geschäftes und völlig normal", betonte Novartis-Chef Vas Narasimhan im Gespräch mit AWP. Dennoch sei er im ersten Moment "am Boden zerstört" gewesen, fügte er hinzu.
Neben diesem Misserfolgen habe Novartis zuletzt aber auch Forschungserfolge verbucht, etwa mit Remibrutinib zur Behandlung von Multipler Sklerose. Gemäss Narasimhan könnte dieser Wirkstoff im Falle einer Zulassung Spitzenumsätze von mehr als vier Milliarden US-Dollar einfahren.
Solche Wirkstoffe sind auch wichtig für die weiteren Wachstumsaussichten, da in den kommenden Jahren weitere wichtige Patentabläufe bevorstehen. Diese Patentklippe will Novartis einerseits mit weiteren Pipeline-Kandidaten, aber auch bereits zugelassenen Wachstumstreibern umschiffen. So traut der Konzern etwa Rhapsido zur Behandlung von Hautkrankheiten ebenfalls Spitzenumsätze von mehr als 4 Milliarden zu.
___ Wichtige Daten erwartet
Laut dem Novartis-Chef stehen gerade im kommenden Jahr noch weitere wichtige Studien-Ergebnisse auf der Agenda, die ebenfalls dazu beitragen sollten, das mittelfristige Wachstum abzusichern.
Darüber hinaus will Novartis weiterhin nach ergänzenden Übernahmen Ausschau halten. Dass der gescheiterte Kandidat Del-Desiran aus der Pipeline von Afinity - einer 12 Milliarden teuren Übernahme - stammt, warf die Frage auf, ob Novartis sich seinerzeit mit dem Zukauf verschätzt habe. Davon will Narasimhan aber nichts hören. Die anderen beiden Kandidaten aus dem Zukauf würden weiter entwickelt, sagte er.
Zum gleichen Thema
| POLITIK, REGIERUNG, PARLAMENT, BUNDESVERWALTUNG | 27.10.2026 12:09:15 | Neue Nukleartechnologien könnten laut Studie Stromlücke verringern |
Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Novartis N | 128.98 |
+1.50
+1.18%
|
132.68 | 110.30 | 2'980'437.00 |
| Novartis 2L N | 129.12 |
+1.50
+1.18%
|
132.82 | 110.48 | 400'000.00 |