Novartis startet neues Aktienrückkaufprogramm
Zürich (awp) - Der Basler Pharmakonzern Novartis hat ein neues Aktienrückkaufprogramm für die kommenden drei Jahre gestartet. Damit will das Unternehmen eigene Aktien erwerben und anschliessend zur Kapitalherabsetzung vernichten.
Der Verwaltungsrat habe beschlossen, über eine separate Handelslinie an der SIX bis zu zehn Prozent der ausstehenden Namenaktien zurückzukaufen, teilte Novartis am Montag mit. Dies entspreche maximal rund 211 Millionen Aktien. Die Generalversammlungen sollen jeweils Kapitalherabsetzungen in Höhe des tatsächlich zurückgekauften Volumens beschliessen.
Die separate Handelslinie für den Rückkauf wird am 17. März 2026 eröffnet und voraussichtlich bis zum 16. März 2029 bestehen bleiben. Novartis werde je nach Marktgegebenheiten als Käuferin auftreten und könne das Aktienrückkaufprogramm auch vorzeitig beenden.
Aktionäre können ihre Titel entweder über die normale Handelslinie verkaufen oder sie über die separate Linie direkt dem Unternehmen zum Rückkauf anbieten. Die Rückkaufpreise orientieren sich an den Kursen der regulär gehandelten Novartis-Aktien.
Zuvor hatte Novartis zwischen März 2023 und März 2026 bereits rund 227,2 Millionen eigene Aktien für etwa 21,4 Milliarden Franken zurückgekauft. Diese sollen ebenfalls schrittweise vernichtet werden.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Novartis N | 121.28 |
-0.08
-0.07%
|
131.00 | 107.14 | 1'766'252.00 |