Aktien Europa: Vorsicht zu Wochenbeginn - Schweizer Börse schwächelt
PARIS/LONDON/ZÜRICH (awp international) - Die europäischen Aktienmärkte haben zu Wochenbeginn überwiegend leichte Verluste verzeichnet. Deutlicher nach unten ging es an der Börse in der Schweiz. Die Anleger hielten sich vor dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag und den am Freitag erwarteten US-Inflationsdaten zurück, hiess es. Hinzu kommt, dass in den USA wegen eines Feiertags die Börsen am Montag geschlossen sind und damit Impulse fehlen. Gegenwind kam von steigenden Ölpreisen, nach erneuten gegenseitigen Angriffen im Krieg zwischen den USA und dem Iran.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab gegen Mittag leicht um 0,2 Prozent nach auf 6.382 Punkte. Ausserhalb des Euroraums notierte der britische FTSE 100 wenig verändert bei 10.830 Zählern. In der Schweiz ging es für den Leitindex SMI indessen um 1,0 Prozent nach unten auf 14.252 Punkte.
Die Aktie des Schwergewichts Novartis gab in Zürich um 3,1 Prozent nach. Der Pharmakonzern hatte in einer Studie mit dem Lipoprotein-Senker Pelacarsen einen Rückschlag einstecken müssen. Das Medikament hatte nicht den erhofften Erfolg beim Schutz vor Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulärem Tod gezeigt.
Swiss Re gaben zuletzt 1,7 Prozent nach. Die grossen Rückversicherer versuchen bei ihrem Branchentreffen in Monaco derzeit, den weiteren Preisverfall im Schaden- und Unfallgeschäft in Grenzen zu halten. Die Versicherer sehen wachsende Gefahren etwa durch Überschwemmungen, Dürren, Hagel, schwere Gewitter und Waldbrände.
An der Spitze bei den europäischen Sektoren lagen die Ölwerte mit einem Plus von 1,1 Prozent. Die Branche profitierte erneut von den gestiegenen Ölpreisen. Die Papiere von Eni kletterten um 1,0 Prozent, Totalenergies gewannen zuletzt 1,2 Prozent.
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