Unternehmensergebnis
25.02.2026 14:41:31
In den Monaten Oktober bis Dezember stiegen die Verkäufe der Adecco Group um 1,4 Prozent auf 5,96 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Bereinigt um Währungseffekte und die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage lag das Wachstum organisch spgar bei 3,9 Prozent. Im Vergleich zum dritten Quartal beschleunigte sich das Wachstumstempo damit etwas.
Auch bei der Profitabilität machte der Konzern Fortschritte. So stieg der um Einmaleffekte bereinigte Betriebsgewinn auf Stufe EBITA im Schlussquartal im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 225 Millionen Euro. Die entsprechende Marge zog um 0,6 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent an. Der Konzerngewinn kam auf 88 Millionen Euro zu liegen, nach 73 Millionen im Vorjahr.
Die gute Entwicklung aus dem Schlussquartal soll sich auch im ersten Quartal 2026 fortsetzen. Daher rechnet das Management mit einer stabilen Bruttomarge. Und auch die Vertriebs- und Verwaltungskosten (ohne Einmaleffekte) sollen konstant bleiben.
Auf das Gesamtjahr gesehen blieb der Umsatz der Adecco Group mit 23,1 Milliarden Euro (org. +1,3%) in etwa konstant auf dem Vorjahresniveau. Der bereinigte Betriebsgewinn EBITA sank leicht um 16 Millionen auf 693 Millionen Euro und der Reingewinn ging um 8 auf 295 Millionen Euro zurück.
___ Wahlmöglichkeiten bei der Dividende
Nachdem im Vorjahr die um 1,50 Franken auf 1,00 Franken gesenkte Dividende noch für eine grosse Enttäuschung gesorgt hatte, soll die Ausschüttung in diesem Jahr konstant bleiben. Für die Aktionäre gibt es zudem eine zusätzliche Wahlmöglichkeit für eine Auszahlung in bar oder in Aktien.
Für die Aktionäre eröffne sich damit eine steuergünstige Möglichkeit, hiess es. Gleichzeitig behalte Adecco mehr flüssige Mittel für Investitionen oder den Schuldenabbau. Gerade die Verschuldung ist schon länger ein Thema im Konzern. Per Ende 2025 konnte die Gruppe aber einen Erfolg vermelden.
So sank die Schuldenlast im Vergleich das 2,4-fache des EBITDA nach dem 3,0-fachen im Vorquartal. Damit kommt der Konzern seinem Ziel einen Schritt näher, die Verschuldung bis Ende 2027 auf das 1,5-fache oder darunter zu reduzieren.
___ Auf und Ab bei der Aktie
An der Börse konnte die Aktie keine Richtung finden. Den ganzen Tag schwankte sie zwischen Plus und Minus hin und her. Am Nachmittag stehen die Titel 1,6 Prozent im Plus, in einem leicht positiven Gesamtmarkt.
Auch wenn die Erwartungen der Analysten im Wesentlichen erfüllt wurden, sehen Marktbeobachter die Papiere vor allem durch den verhaltenen Ausblick etwas zurückgebunden. Dabei berge der Ausblick zur Bruttomarge Enttäuschungspotenzial, hiess es in einigen Kommentaren.
___ KI-Sorgen belasten
Ebenso wirkten die Sorgen um die KI-Technologie dämpfend. So könnte KI die Arbeitswelt grundlegend transformieren und damit auch das Geschäftsmodell der Branche bedrohen, sind die Befürchtungen von Analysten. Diese Sorgen setzten zuletzt zahlreiche Aktien von Personaldienstleistern unter Druck.
Adecco-Chef Denis Machuel versuchte, die Sorgen gegenüber Analysten zu zerstreuen. Er betonte vor allem die Chancen der neuen Technologie. Er zeigte sich überzeugt, dass auch neue Jobs entstehen werden. Zudem sieht er sein Unternehmen gut positioniert, um die Möglichkeiten von KI nutzen zu können.
Adecco will Schwung vom Schlussquartal mit ins neue Jahr nehmen
Zürich (awp) - Der Personaldienstleister Adecco Group hat im vierten Quartal 2025 sein Wachstum beschleunigt und blickt auch zuversichtlich auf das erste Quartal des neuen Jahres. Auf die Stimmung drückten etwas der Ausblick wie auch die Sorgen um das Hypethema Künstliche Intelligenz.In den Monaten Oktober bis Dezember stiegen die Verkäufe der Adecco Group um 1,4 Prozent auf 5,96 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Bereinigt um Währungseffekte und die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage lag das Wachstum organisch spgar bei 3,9 Prozent. Im Vergleich zum dritten Quartal beschleunigte sich das Wachstumstempo damit etwas.
Auch bei der Profitabilität machte der Konzern Fortschritte. So stieg der um Einmaleffekte bereinigte Betriebsgewinn auf Stufe EBITA im Schlussquartal im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 225 Millionen Euro. Die entsprechende Marge zog um 0,6 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent an. Der Konzerngewinn kam auf 88 Millionen Euro zu liegen, nach 73 Millionen im Vorjahr.
Die gute Entwicklung aus dem Schlussquartal soll sich auch im ersten Quartal 2026 fortsetzen. Daher rechnet das Management mit einer stabilen Bruttomarge. Und auch die Vertriebs- und Verwaltungskosten (ohne Einmaleffekte) sollen konstant bleiben.
Auf das Gesamtjahr gesehen blieb der Umsatz der Adecco Group mit 23,1 Milliarden Euro (org. +1,3%) in etwa konstant auf dem Vorjahresniveau. Der bereinigte Betriebsgewinn EBITA sank leicht um 16 Millionen auf 693 Millionen Euro und der Reingewinn ging um 8 auf 295 Millionen Euro zurück.
___ Wahlmöglichkeiten bei der Dividende
Nachdem im Vorjahr die um 1,50 Franken auf 1,00 Franken gesenkte Dividende noch für eine grosse Enttäuschung gesorgt hatte, soll die Ausschüttung in diesem Jahr konstant bleiben. Für die Aktionäre gibt es zudem eine zusätzliche Wahlmöglichkeit für eine Auszahlung in bar oder in Aktien.
Für die Aktionäre eröffne sich damit eine steuergünstige Möglichkeit, hiess es. Gleichzeitig behalte Adecco mehr flüssige Mittel für Investitionen oder den Schuldenabbau. Gerade die Verschuldung ist schon länger ein Thema im Konzern. Per Ende 2025 konnte die Gruppe aber einen Erfolg vermelden.
So sank die Schuldenlast im Vergleich das 2,4-fache des EBITDA nach dem 3,0-fachen im Vorquartal. Damit kommt der Konzern seinem Ziel einen Schritt näher, die Verschuldung bis Ende 2027 auf das 1,5-fache oder darunter zu reduzieren.
___ Auf und Ab bei der Aktie
An der Börse konnte die Aktie keine Richtung finden. Den ganzen Tag schwankte sie zwischen Plus und Minus hin und her. Am Nachmittag stehen die Titel 1,6 Prozent im Plus, in einem leicht positiven Gesamtmarkt.
Auch wenn die Erwartungen der Analysten im Wesentlichen erfüllt wurden, sehen Marktbeobachter die Papiere vor allem durch den verhaltenen Ausblick etwas zurückgebunden. Dabei berge der Ausblick zur Bruttomarge Enttäuschungspotenzial, hiess es in einigen Kommentaren.
___ KI-Sorgen belasten
Ebenso wirkten die Sorgen um die KI-Technologie dämpfend. So könnte KI die Arbeitswelt grundlegend transformieren und damit auch das Geschäftsmodell der Branche bedrohen, sind die Befürchtungen von Analysten. Diese Sorgen setzten zuletzt zahlreiche Aktien von Personaldienstleistern unter Druck.
Adecco-Chef Denis Machuel versuchte, die Sorgen gegenüber Analysten zu zerstreuen. Er betonte vor allem die Chancen der neuen Technologie. Er zeigte sich überzeugt, dass auch neue Jobs entstehen werden. Zudem sieht er sein Unternehmen gut positioniert, um die Möglichkeiten von KI nutzen zu können.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Adecco Group N | 21.46 |
+0.82
+3.97%
|
24.88 | 20.08 | 1'284'931.00 |