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Unternehmensergebnis   05.05.2026 07:17:50

FMC startet erwartungsgemäss verhalten in das Jahr - Kosten belasten

BAD HOMBURG (awp international) - Steigende Kosten und negative Wechselkurse haben die Gewinnentwicklung beim Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC ) im ersten Quartal gedämpft. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis kletterte nominal um 2 Prozent auf 467 Millionen Euro, ohne Währungseffekte hätte das Plus im Vergleich zum Vorjahr aber zehn Prozent betragen, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Bad Homburg mitteilte.

Inklusive aller Effekte und auch unter dem Strich musste der Blutwäschespezialist deutliche Einbussen hinnehmen: So brach etwa der Konzerngewinn um 22 Prozent auf 118 Millionen Euro ein. Der Erlös sank um 6 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro, zu konstanten Wechselkursen betrug das Plus aber 3 Prozent. Analysten hatten bereits mit einer ähnlichen Entwicklung gerechnet, die Gewinnzahlen fielen ein Tick besser aus.

Konzernchefin Helen Giza bestätigte die Prognosen. Die Managerin hat 2026 zum "Übergangsjahr" erklärt, nachdem FMC noch 2025 einen satten Gewinnsprung hingelegt hatte. Grund sind unter anderem Kosten für die aktuell laufende Einführung eines modernen Dialysegeräts in den USA, in dem Giza aber eine Investition in eine bessere Zukunft sieht. Zugleich treibt FMC seine Sparmassnahmen und die Verkleinerung seines Kliniknetzwerkes voran.


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