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Unternehmensergebnis   29.07.2026 07:57:18

Autoneum steigert operative Marge trotz Umsatzrückgang - Prognose leicht erhöht

Winterthur (awp) - Der Autozulieferer Autoneum hat im ersten Halbjahr 2026 währungsbedingt weniger umgesetzt. Die operative Marge hat sich hingegen klar verbessert. Die Prognosen für das Gesamtjahr werden nun für die Marge und den Free Cashflow leicht erhöht.

Der Umsatz sank in den ersten sechs Monaten um 1,4 Prozent auf 1,16 Milliarden Franken, wie der Winterthurer Konzern am Mittwoch mitteilte. Ohne negative Währungseffekte ergab sich allerdings ein klares Plus von 3,0 Prozent.

Dazu haben primär die Akquisitionen in China beigetragen. Organisch stiegen die Verkäufe um 0,1 Prozent. Der Umsatz von Autoneum habe sich damit besser entwickelt als die globale Fahrzeugproduktion, die im Berichtszeitraum um 1,0 Prozent zurückgegangen sei, heisst es dazu.

___ Operative Marge verbessert

Dank Effizienzmassnahmen stieg das Betriebsergebnis (EBIT) derweil um 12,8 Prozent auf 69,8 Millionen Franken. Die entsprechende Marge belief sich auf 6,0 Prozent nach 5,3 Prozent im Vorjahr.

Der Konzerngewinn verbesserte sich ebenfalls um 13,8 Prozent auf 46,3 Millionen Franken. Der den Aktionären zurechenbare Reingewinn lag bei 31,4 Millionen Franken (VJ: 29,9 Mio).

Die Erwartungen der von AWP befragten Analysten wurden damit beim EBIT und der Marge deutlich übertroffen, während der Umsatz im Rahmen der Erwartungen lag.

___ Ausblick teilweise erhöht

Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte Autoneum die Umsatzprognose von 2,2 bis 2,4 Milliarden Franken und erhöhte die Guidance für den Free Cashflow auf mehr als 110 Millionen Franken (bisher: über 100 Mio) sowie für die EBIT-Marge auf 5,7 bis 6,2 Prozent (bisher: 5,5 bis 6,1%).

Für das Gesamtjahr 2026 wird neu allerdings ein Rückgang der weltweiten Automobilproduktion um rund 2,1 Prozent erwartet (bisher: stabil). Während sich die Marktbedingungen in den einzelnen Regionen weiterhin unterschiedlich präsentierten, dürfte das globale Produktionsniveau in der zweiten Jahreshälfte unter dem Vorjahreswert liegen, schreibt das Unternehmen.


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