KI bei Whatsapp - EU droht Meta mit Zwangsmassnahmen
BRÜSSEL (awp international) - Die Europäische Kommission droht dem Whatsapp-Konzern Meta wegen der Künstlichen Intelligenz (KI) in der App mit einstweiligen Zwangsmassnahmen. Nach den vorläufigen Ergebnissen einer Untersuchung verstösst der US-Konzern gegen Wettbewerbsrecht, weil er konkurrierenden Anbietern von KI keinen Zugang zu dem Messenger-Dienst gewährt, wie die Brüsseler Behörde mitteilte.
Das Verhalten von Meta berge die Gefahr, dass Wettbewerber daran gehindert werden, in den schnell wachsenden Markt für KI-Assistenten einzutreten oder dort zu expandieren. Meta hatte demnach im Oktober angekündigt, dass es KI-Anbietern untersagen werde, eine Option in WhatsApp für die Kommunikation mit Kunden zu nutzen, wenn KI der primäre angebotene Dienst sei. Das führe laut EU-Kommission dazu, dass für Nutzerinnen und Nutzer nur Metas eigene KI ("Meta AI") zur Verfügung stehe.
Die Brüsseler Wettbewerbshüter drohen nun, den Zugang für Konkurrenten auf dem KI-Markt mit Zwangsmassnahmen wiederherzustellen. Wie sie dabei konkret vorgehen würden, blieb zunächst unklar. Meta hat aber ohnehin zunächst das Recht, sich zu verteidigen oder Anpassungen zu treffen - kann das Eingreifen Brüssels also noch abwenden. Die EU-Kommission wacht in der EU über die Einhaltung des Wettbewerbsrechts.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Meta Platforms Rg-A | 648.18 |
-8.83
-1.34%
|
744.00 | 600.01 | 3'011'655.00 |
| Meta CDR-A-Reg S | 34.89 |
-0.44
-1.25%
|
39.95 | 32.38 | 146'003.00 |