Unternehmensergebnis
13.03.2026 15:54:00
"Zölle, der starke Franken, die schwierige Baukonjunktur - es gab Gegenwind von allen Seiten. Aber es gab auch Lichtblicke", blickt VRP Christoph Loos am Freitag an der Bilanzmedienkonferenz kritisch auf 2025 zurück. Zwar sei Hilti "etwas gezeichnet" von der Entwicklung. "Wir sind aber weit davon entfernt, unseren Optimismus zu verlieren", so Loos. An der Strategie halte Hilti fest.
___ Ergebnis unter Vorjahr durch starken Franken
Auf dem Betriebsergebnis lastete insbesondere ein negativer Währungseffekt im Umfang von 38 Millionen Franken. Damit sank dieses um 5,3 Prozent auf 728 Millionen. Unterm Strich blieb mit einem Reingewinn von 516 Millionen 8,0 Prozent weniger übrig als im Vorjahr. Die Investitionen lagen mit 459 Millionen nur um 1,5 Prozent unter dem Vorjahr.
Im Januar hatte Hilti bereits den Umsatz bekannt gegeben. Dieser sank um 2,1 Prozent auf 6,3 Milliarden Franken. Negative Währungseffekte lasteten mit 4,0 Prozentpunkten auf dem Umsatz, in Lokalwährungen wäre Hilti daher um 1,9 Prozent gewachsen. Die Umsatzrendite fiel derweil leicht auf 11,6 von 12,0 Prozent im Vorjahr.
___ Umfeld bleibt unsicher
"Das vergangene Jahr war weltweit von anhaltender Unsicherheit geprägt und wir mussten durch ein radikal verändertes Zollumfeld navigieren", liess sich CEO Jahangir Doongaji zitieren. Hilti habe dennoch die Produktivität gesteigert und stark in die Zukunft investiert.
Der Iran-Krieg habe die unsichere Lage nun nochmals untermauert. Wie es weitergehe, könne derzeit schlicht nicht eingeschätzt werden. Der Hauptfokus gelte nun der Sicherheit der rund 800 Mitarbeitenden in der Region.
___ US-Markt auch künftig Zugpferd
Trotz des "dynamischen Zollumfelds" legte die zweitgrösste Region Amerika in Lokalwährungen (LW) kräftig zu. Und auch künftig werden die USA der grösste Wachstumsmarkt bleiben. "Die Bauindustrie dort wächst sehr dynamisch und wir sind gut aufgestellt, um davon zu profitieren", sagte der CEO an der Medienkonferenz.
Auch die Region Mittlerer Osten/Afrika zählt zu den Gewinnern. Aktuell sei die Lage in den verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich, mittlerweile seien viele Baustellen wieder offen, die Kunden arbeiteten wieder.
Indes büsste die Region Asien/Pazifik an Umsatz ein. Dies hat insbesondere am schwierigen Umfeld in Nordasien gelegen. Und die grösste Region Europa litt unter der insgesamt schwachen Baukonjunktur. Hier sei aber auch dank des in Deutschland geplanten Infrastrukturprojekts ein gewisser Stimmungswechsel zu spüren, so Doongaji.
___ Ausblick und Änderungen im VR
Für das laufende Jahr erwartet Hilti eine weiterhin unsichere Entwicklung für die globale Bauindustrie. Durch die geopolitischen Unsicherheiten und die Handelsbarrieren dürfte der Franken zudem weiter stark bleiben.
2026 soll das Umsatzwachstum wie bereits 2025 in Lokalwährungen im niedrigen einstelligen Bereich liegen. Für die Umsatzrendite wird ein ähnliches Niveau wie im Vorjahr erwartet.
Hilti mit Gewinnrückgang - Umfeld bleibt Herausforderung und Chance
Schaan FL (awp) - Der Baugerätehersteller Hilti hat im vergangenen Jahr das schwierige Marktumfeld und besonders den starken Franken erneut zu spüren bekommen. Das Management ist dennoch zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn der Gewinn rückläufig war."Zölle, der starke Franken, die schwierige Baukonjunktur - es gab Gegenwind von allen Seiten. Aber es gab auch Lichtblicke", blickt VRP Christoph Loos am Freitag an der Bilanzmedienkonferenz kritisch auf 2025 zurück. Zwar sei Hilti "etwas gezeichnet" von der Entwicklung. "Wir sind aber weit davon entfernt, unseren Optimismus zu verlieren", so Loos. An der Strategie halte Hilti fest.
___ Ergebnis unter Vorjahr durch starken Franken
Auf dem Betriebsergebnis lastete insbesondere ein negativer Währungseffekt im Umfang von 38 Millionen Franken. Damit sank dieses um 5,3 Prozent auf 728 Millionen. Unterm Strich blieb mit einem Reingewinn von 516 Millionen 8,0 Prozent weniger übrig als im Vorjahr. Die Investitionen lagen mit 459 Millionen nur um 1,5 Prozent unter dem Vorjahr.
Im Januar hatte Hilti bereits den Umsatz bekannt gegeben. Dieser sank um 2,1 Prozent auf 6,3 Milliarden Franken. Negative Währungseffekte lasteten mit 4,0 Prozentpunkten auf dem Umsatz, in Lokalwährungen wäre Hilti daher um 1,9 Prozent gewachsen. Die Umsatzrendite fiel derweil leicht auf 11,6 von 12,0 Prozent im Vorjahr.
___ Umfeld bleibt unsicher
"Das vergangene Jahr war weltweit von anhaltender Unsicherheit geprägt und wir mussten durch ein radikal verändertes Zollumfeld navigieren", liess sich CEO Jahangir Doongaji zitieren. Hilti habe dennoch die Produktivität gesteigert und stark in die Zukunft investiert.
Der Iran-Krieg habe die unsichere Lage nun nochmals untermauert. Wie es weitergehe, könne derzeit schlicht nicht eingeschätzt werden. Der Hauptfokus gelte nun der Sicherheit der rund 800 Mitarbeitenden in der Region.
___ US-Markt auch künftig Zugpferd
Trotz des "dynamischen Zollumfelds" legte die zweitgrösste Region Amerika in Lokalwährungen (LW) kräftig zu. Und auch künftig werden die USA der grösste Wachstumsmarkt bleiben. "Die Bauindustrie dort wächst sehr dynamisch und wir sind gut aufgestellt, um davon zu profitieren", sagte der CEO an der Medienkonferenz.
Auch die Region Mittlerer Osten/Afrika zählt zu den Gewinnern. Aktuell sei die Lage in den verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich, mittlerweile seien viele Baustellen wieder offen, die Kunden arbeiteten wieder.
Indes büsste die Region Asien/Pazifik an Umsatz ein. Dies hat insbesondere am schwierigen Umfeld in Nordasien gelegen. Und die grösste Region Europa litt unter der insgesamt schwachen Baukonjunktur. Hier sei aber auch dank des in Deutschland geplanten Infrastrukturprojekts ein gewisser Stimmungswechsel zu spüren, so Doongaji.
___ Ausblick und Änderungen im VR
Für das laufende Jahr erwartet Hilti eine weiterhin unsichere Entwicklung für die globale Bauindustrie. Durch die geopolitischen Unsicherheiten und die Handelsbarrieren dürfte der Franken zudem weiter stark bleiben.
2026 soll das Umsatzwachstum wie bereits 2025 in Lokalwährungen im niedrigen einstelligen Bereich liegen. Für die Umsatzrendite wird ein ähnliches Niveau wie im Vorjahr erwartet.
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