Unternehmensergebnis
17.09.2026 17:53:15
"Erfreut" sei er aber auch über diese vorgeschlagenen Verschärfungen der Eigenmittelregulierung nicht. Das oberste Ziel sei ein "Schweizer Kompromiss", der es der Grossbank erlaube, in der Schweiz zu bleiben und hier erfolgreich zu sein. Die UBS wolle einen Beitrag zur Schweizer Wirtschaft leisten. "Sollten wir jedoch in eine Lage geraten, in der wir nicht mehr wettbewerbsfähig sind, müssen wir natürlich darüber nachdenken." Er hoffe, dass der Ständerat einen guten Kompromiss vorlegen werde.
Im Nachgang des CS-Debakels hatte der Bundesrat eine vollständige Unterlegung der UBS-Auslandstöchter mit hartem Kernkapital (CET1) vorgeschlagen. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates (WAK-S) sprach sich daraufhin in der Mehrheit gegen diesen Gesetzesentwurf aus und beantragte Ende August, eine Unterlegung der UBS-Auslandstöchter zu 50 Prozent mit CET1-Kapital und zu 50 Prozent mit AT1-Anleihen. Am Donnerstag wurde diese abgeschwächte Version im Ständerat beraten; es kam aber noch zu keinem Entscheid.
Gleichzeitig betonte Kelleher mit Blick auf die zwischen Bank sowie Bundesrat und Behörden sehr öffentlich und vehement geführte Debatte, dass das UBS-Management nie den Bundesrat "angegriffen" habe. Man sei immer respektvoll gewesen. Zu bedenken sei zudem, dass die UBS den Aktionären verpflichtet sei, sagte Kelleher. Wie die Finanzministerin Karin Keller-Sutter die Art der Debatte beurteile, wisse er nicht: "Sie spricht nicht mit mir.
UBS-Präsident Kelleher: Können mit WAK-S-Vorschlag leben
St. Gallen (awp) - UBS-Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher hat den aktuell diskutierten Vorschlag der Ständeratskommission zur UBS-Regulierung nicht zerrissen und sich gelassen gezeigt. "Wir können damit leben, aber es wird uns mehr kosten", sagte er am Donnerstag an dem Jahresanlass der Bankiervereinigung (SBvg) in St. Gallen."Erfreut" sei er aber auch über diese vorgeschlagenen Verschärfungen der Eigenmittelregulierung nicht. Das oberste Ziel sei ein "Schweizer Kompromiss", der es der Grossbank erlaube, in der Schweiz zu bleiben und hier erfolgreich zu sein. Die UBS wolle einen Beitrag zur Schweizer Wirtschaft leisten. "Sollten wir jedoch in eine Lage geraten, in der wir nicht mehr wettbewerbsfähig sind, müssen wir natürlich darüber nachdenken." Er hoffe, dass der Ständerat einen guten Kompromiss vorlegen werde.
Im Nachgang des CS-Debakels hatte der Bundesrat eine vollständige Unterlegung der UBS-Auslandstöchter mit hartem Kernkapital (CET1) vorgeschlagen. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates (WAK-S) sprach sich daraufhin in der Mehrheit gegen diesen Gesetzesentwurf aus und beantragte Ende August, eine Unterlegung der UBS-Auslandstöchter zu 50 Prozent mit CET1-Kapital und zu 50 Prozent mit AT1-Anleihen. Am Donnerstag wurde diese abgeschwächte Version im Ständerat beraten; es kam aber noch zu keinem Entscheid.
Gleichzeitig betonte Kelleher mit Blick auf die zwischen Bank sowie Bundesrat und Behörden sehr öffentlich und vehement geführte Debatte, dass das UBS-Management nie den Bundesrat "angegriffen" habe. Man sei immer respektvoll gewesen. Zu bedenken sei zudem, dass die UBS den Aktionären verpflichtet sei, sagte Kelleher. Wie die Finanzministerin Karin Keller-Sutter die Art der Debatte beurteile, wisse er nicht: "Sie spricht nicht mit mir.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| UBS Group N | 41.89 |
+0.13
+0.31%
|
45.04 | 39.54 | 6'187'168.00 |
| UBS Group 2L N | 42.16 |
+0.09
+0.21%
|
45.08 | 39.65 | 881'000.00 |
| UBS Sp CDR-Reg S | 33.07 |
-0.33
-0.99%
|
35.43 | 31.55 | 2'000.00 |